Vom jungfräulichen Stande
De virginitate
Inhalt
- 1. Der jungfräuliche Stand der Ketzer hat keinen Lohn zu gewärtigen.
- 2. Der jungfräuliche Stand der Ketzer hat sogar Strafe zu gewärtigen.
- 3. Die Verachtung der Ehe ist eine teuflische Bosheit.
- 4. Die Jungfrauen der Ketzer sind sogar elender, als die der Heiden.
- 5. Der jungfräuliche Stand der Ketzer ist sogar schimpflicher als Ehebruch.
- 6. Die Jungfrauen auf Seiten der Ketzer beflecken nicht nur die Seelen, sondern auch die Leiber.
- 7. Bei der Jungfrau ist nicht auf das Kleid sondern auf das Herz zu sehen.
- 8. Die Verachtung gegen Verheirathete schadet der Jungfräulichkeit.
- 9. Demjenigen, welcher die Ehe verbietet, steht es nicht zu, den jungfräulichen Stand zu empfehlen.
- 10. Wer die Ehe verdammt, thut Abbruch auch dem jungfräulichen Stand.
- 11. Die wahre Jungfräulichkeit macht die Menschen zu Engeln.
- 12. Der Rath des heiligen Paulus: „Den Uebrigen aber sage ich, nicht der Herr,“ darf nicht als ein bloß menschlicher angesehen werden.
- 13. Warum die Korinther wegen des jungfräulichen Standes an Paulus geschrieben, und er ihnen nicht zuerst eine Mahnung gegeben.
- 14. Einwürfe gegen den jungfräulichen Stand. Widerlegung derselben.
- 15. Nicht die Ehe vermehret unser Geschlecht.
- 16. Die Ehe ist nur ein Zugeständniß.
- 17. Von der Nachsicht Gottes.
- 18. Nicht der jungfräuliche Stand, sondern die Sünde vermindert unser Geschlecht.
- 19. Es gab für die Ehe ehemals zwei Ursachen, jetzt aber nur Eine.
- 20. Es ist nicht recht, den jungfräulichen Stand zu verachten, selbst wenn es für die Verächter desselben gefahrlos sein würde.
- 21. Den Verächtern des jungfräulichen Standes droht die größte Gefahr.
- 22. Die Strafe der Knaben, welche den Elisäus verspotteten, ist ein warnendes Beispiel.
- 23. Warum diejenigen, welche Gleiches verschulden, nicht gleiche Strafe erdulden.
- 24. Momentane Straflosigkeit darf Sündern nicht zur Beruhigung dienen, sondern bietet vielmehr Grund zur Beunruhigung.