Wie sagt er aber nun, daß der Herr ohne Geschlechtsregister gewesen sei, da doch das Evangelium des Matthäus mit der Genealogie des Herrn beginnt, indem es sagt: „Geschlechtsbuch Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.“ Also nach dem Evangelisten hatte er ein Geschlechtsbuch, nach dem Apostel nicht; weil er eben nach dem Evangelium von der Mutter aus eines hatte, nach dem Apostel vom Vater aus nicht. Deßhalb sagt der Apostel 607 richtig: „Ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister“ und sagt ebendort, daß er ohne Geschlechtsregister sei, wo er ihn als den ohne Mutter Gezeugten hinstellt. So stimmen die evangelischen und die apostolischen Schriften über beide Geburten des Herrn ganz miteinander überein, weil wohl nach dem Evangelisten ein Geschlechtsbuch hat der ohne Vater im Fleische Geborene; aber auch nach dem Apostel keines hat, der ohne Mutter in der Gottheit erzeugte Herr, wie Isaias sagt: „Wer wird sein Geschlecht aufzählen?“