Im Brod und Geist zeige sich dein Bild! Wohne im Brode und den dasselbe Essenden! Im Unsichtbaren und Offenbaren schaue dich deine Kirche wie deine Mutter! Wer dein Brod als verächtlich haßt, gleicht Jenem, der deinen Leib haßt; allein der auch weit Entfernte, welcher dein Brod liebt, ist dir nahe, weil er dein Bild liebt. Im Brod’ und Fleische schauten dich die Ersten und die Letzten. Ja, dein sichtbar Brod ist wohl (in gewisser Hinsicht) geehrter als dein Leib; diesen nämlich sehen auch die Ungläubigen, dein lebend Brod aber sehen sie nicht. Es freuten sich die Entfernten, weil ihr Loos das der Nahen übertraf. Deine Gestalt ist in dem Traubenblute auf dem Brode abgebildet, auf dem Herzen aber ist sie mit dem Finger der Liebe durch die Farben des Glaubens abgebildet. Gepriesen sei Er, der die gemeisselten Bilder durch das Bild seiner Wahrheit verschwinden machte!