Ein Anderer von ihnen streckte seine Hand mit seinem Gebete aus und hielt das Paar der Himmelsleuchten (Sonne und Mond) in seinem Laufe auf. Die Scheidewand der Finsterniß zwischen zwei Tagen nahm Josue, der Sohn Nuns, weg, sie verbanden sich und wurden ein Tag. Unser Herr aber riß durch sein Fleisch (seine Menschwerdung) die Scheidewand des Streites zwischen Beiden (dem Juden- und Heidenthume) nieder, und die zuvor einander anfeindeten, wurden beide Eins. Erschütterung ward (beim Wunder durch Josue) auf Erden, gewaltiger Aufruhr in der Welt. Das Götzenthum ward erschüttert, stürmisch aufgeregt das Magierthum. Vielleicht erhob sogar mancher Blinde sein Haupt in die Höhe. Gewiß richtete Jeder seine Augen empor und stand auf seinen Füßen. Die Schöpfung war regungslos und schaute zwei Tage lang auf die Erniedrigung der Himmelsleuchten, die sonst angebetet, jetzt aber zu Schanden 233 gemacht wurden. Die Schöpfung sollte lernen, ihre Hoffnung und ihr Vertrauen auf die Gewalt ihres Schöpfers zu bauen. Glaube an den einen Herrn, und verläugne die vielen, da die Macht der Sieben nicht im Stande war, die Macht eines Mannes (Josue) zu überwinden!