271 Der Mund der Ungläubigen (der Juden) verdammt sie selbst, ohne daß sie es gewahr werden. Von Johannes (dem Täufer) nämlich bekennen sie, daß er gekommen sei. Schauen wir aber nun, ob es nicht Ordnung sei, daß die Gesandten vor dem Könige aufhören und verschwinden, wenn der König selbst gekommen ist! Den Johannes, welcher der letzte und das Ende der Propheten ist, sah Simon, das Haupt der Jünger. So stand unser Herr in der Mitte zwischen den Ersten und Letzten (den Propheten und Aposteln). Es schwiegen die Posaunen der Prophezeiung; dafür dröhnten aber die Trompeten des Apostolats. Vor dem kommenden Messias kam Johannes zu den Juden, um nach ihrem eigenen Geständniß (den Weg) zu bereiten. Wenn einmal die große königliche Heerstraße bereitet wird, meine Geliebten, so nimmt Jeder daraus ab, daß der König im Anzug ist. Seht: dreihundert Jahre sind es schon, seitdem Johannes den Weg bereitet hat, und wo ist der König, ihr Ungläubigen? Offenbar ist es auf unbestreitbare Weise, daß jene Vorbereitung des Johannes dem Königssohne voranging, der ihm auf der Stelle nachfolgte. Weil er gekommen war, verstummten die Herolde.