„Darum wird auch, wenn die Elemente des Körpers wieder auseinandergehen, das Band, das die belebende Seelentätigkeit um dieselben geschlungen hat, nicht völlig der Auflösung verfallen. Im Gegenteil, gleichwie, solange die Elemente miteinander im Körper vereinigt sind, die einzelnen Teile dadurch beseelt werden, daß die Seele alle zum Körper gehörigen Teile auf gleiche und ähnliche Weise durchdringt, und trotzdem niemand dieselbe weder für starr und fest erklären wird, weil sie mit Erdhaftem verbunden ist, noch für naß oder kalt oder warm, weil sie allen diesen Qualitäten innewohnt und ihnen die Lebenskraft einflößt, so ist auch die Vermutung nicht als ganz grundlos zu verwerfen, jene einfache und von aller Zusammensetzung freie Natur werde, auch wenn die Vereinigung der körperlichen Bestandteile aufgehoben ist und dieselben verwandten Stoffen sich zugesellen, noch jedem dieser Teile gegenwärtig bleibe; vielmehr liegt die Meinung nahe, daß sie, nachdem sie einmal mit den Elementen, solange diese beisammen waren, auf geheimnisvolle Weise vereinigt war, auch für beständig bei jenen verharre, mit denen sie verbunden 263 war, und durch nichts aus der Verbindung gerissen werde, in der sie einmal gestanden hatte. Denn es ist keine Gefahr vorhanden, es werde das Nicht-Zusammengesetzte ebenfalls aufgelöst werden, wenn das Zusammengesetzte der Auflösung anheimfällt.“