„Da sagte Jesus zu ihnen: Noch eine Weile ist 767 das Licht bei euch.“ Daher kommt es, daß ihr erkennet, daß Christus ewig bleibt. „Also wandelt, solange ihr das Licht habt, damit euch nicht die Finsternis ergreife.“ Wandelt, tretet hinzu, verstehet das Ganze, nämlich daß Christus sowohl sterben werde als auch ewig leben, sowohl sein Blut vergießen werde, um dadurch die Erlösung zu vollbringen, als auch in die Höhe aufsteigen werde, um uns dorthin zu führen. Die Finsternis aber wird euch ergreifen, wenn ihr in* der* Weise die Ewigkeit Christi glaubet, daß ihr in ihm die Niedrigkeit des Todes leugnet. „Und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht.“ So kann er anstoßen „an den Stein des Anstoßes und den Fels des Strauchelns“, was der Herr für die blinden Juden war, gleichwie für die Gläubigen „der Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden ist“. Darum verschmähten sie es, an Christus zu glauben, weil ihr ungläubiger Sinn den Gestorbenen verachtete, den Getöteten verlachte; und es war gerade der Tod des Kornes, das vervielfältigt werden sollte, und die Erhöhung dessen, der alles nach sich zieht. „Solange ihr“, sagt er, „das Licht habt, glaubet an das Licht, damit ihr Kinder des Lichtes seid.“ Wenn ihr etwas Wahres gehört habt, so glaubet an die Wahrheit, damit ihr in der Wahrheit wieder geboren werdet.