Welch herrliche Festspende ist es, deren Veranstaltung unter Gottes Au-gen begangen ist! Wenn es bei einem Schauspiel der Heiden als etwas Großes und Rühmliches erscheint, dass Prokonsuln oder Imperatoren als Festteilnehmer zugegen sind, und wenn dann die Pracht und der Aufwand von Seiten der Spender des Festes umso größer ist, um ja den Beifall der Großen finden zu können, wie viel herrlicher und größer ist da erst der Ruhm bei einer Spende, wenn man Gott und Christus als Zuschauer hat! Wie viel umfassendere Zurüstungen gilt es hier zu treffen, ein wie viel reicherer Aufwand ist hier erforderlich, wo die Mächte [Heerscharen] des Himmels herbeikommen, um zuzusehen, wo alle Engel sich einfinden, wo es sich für den Spender nicht um ein Viergespann oder um die Konsulwürde handelt, sondern um die Verleihung des ewigen Lebens, wo man nicht nach der eitlen und rasch wandelbaren Gunst des Volkes hascht, sondern den ewigen Lohn des himmlischen Reiches empfängt.