Wer sollte sich nicht fürchten und seinen Leib ihm rein bewahren? Als er in das Haus seines Vaters, jenen 131 erhabenen Tempel, eintrat, trieb er mit Stricken Diejenigen hinaus, die ihre Hoffnung sich abgeschnitten, weil sie den Tempel gering achteten. Er gab Jerusalem den Scheidebrief und nahm auch den Weinberg den Bebauern weg. Wer sollte sich nicht fürchten? Wer sollt’ ihn aber auch nicht lieben? Er lobte ja seine Handelsleute, welche die Talente, die sie empfangen hatten, verdoppelten; er bestrafte aber hart jenen bösen und verbrecherischen Knecht, der seine Hausgenossen mißhandelte und seine Mitknechte zu Grunde richtete. Auch schalt er den Verwünschten, welcher, da er gequält ward, durch den Mund seiner Dämonen heulte: „Was haben wir und du mit einander zu schaffen, o Jesus?“ Er ist ja der gute Herr, von dem geschrieben steht, daß er Schmerz und Ermüdung ausstand, weil er unsre Schwäche an sich genommen hatte. Dagegen legte er uns aber auch die Namen seiner Hoheit bei. Die Thoren sahen Unseres (unsere Natur an ihm) und wähnten, es sei ihm eigen Dasjenige, was von uns (an ihm) war. Sie wurden aber widerlegt, ohne daß sie es gewahrten; denn so könnten wir auch glauben, daß wir das Seinige an uns haben (d. i. daß wir göttlicher Natur seien wie Er).