130 Weil er der Herr ist, erhöhte er seine Hausgenossen; doch die Thoren wußten sich selbst nicht zu würdigen, fielen und beschmutzten sich. Da kam er herab und erhob sie aus der Beschmutzung. Nun verirrte der Irrthum sich, weil er unsere Unreinigkeit an seinen Kleidern sah. Die Einsicht wußte wohl, daß er der Verunreinigung nahte, um sie zur Reinigung zu führen. Aus der Mühseligkeit, die er ertrug, erkennt man ihn als den Sohn des Königs, der als guter Erbe für seines Vaters Haus besorgt war. Er sah seinen Knecht darniederliegend und stellte ihn durch Heilung wieder auf. Er sah seine Magd krank liegend und schalt ihr Fieber weg. Er bemerkte, daß das Brod (in der Wüste) mangelte, und sättigte seine Hausgenossen, daß sie Denjenigen priesen, der ihn gesendet hatte. Wer sollte ihn nicht lieben, der seine Hausgenossen liebte, daß er mit ihnen, seiner Magd und seinem Knechte, sich liebevoll vereinte? Man lud ihn ein, und er ging ohne Widerwillen zum Gastmahle und erhöhte dessen Fröhlichkeit durch seine erhabene Gegenwart und spendete sogar als Brautgeschenk Wein in den Krügen (bei der Hochzeit zu Cana); denn der Schatz seiner Königswürde (die Wundermacht) wandelte mit ihm herum.