Das Wort der Wahrheit sollen wir pflegen. Wohlan, lasset uns dasselbe wie im Erdboden bebauen! Säen wir Liebe, und wir werden Frieden ernten. Von der Versöhnung werde dem Herrn des Friedens eine Garbe dargebracht! Das Wehen des h. Geistes reinigt durch sein Darüberschweben das Getreide, fegt das Stroh weg, zerstreut die Spreu, sammelt den Weizen ohne Unkraut in die Scheune des Lebens. Gepriesen sei der Gute, der uns die Sprache verliehen! Gepriesen sei auch der Gerechte, der zugleich das Schweigen hinzufügte! Er gab uns Gegenstände, darüber zu forschen, und verwehrt uns andere, auf daß wir darüber schweigen. So verfährt er als Lehrer Aller. Er hat uns ja auch die Erde nicht als ganz gangbar gegeben, sondern nur zum Theile; ebenso auch nicht das Meer, um es ganz zu befahren. Die Sonne hat er ebenfalls so gemacht, daß das Auge sie nicht ganz zu beherrschen vermag.