112 Deine Liebe, o Herr, lockt uns an und ermuthigt uns, auch wenn sie uns tadelnd zurechtweist. Sie regt auf und erweckt, hält ab und rügt, übt Nachsicht und belehrt, indem sie als allwissend in Allem Leben (Heil) gewährt. O daß doch Jemand das lautlose Schweigen entfernte, auf daß wir nicht wie Thiere verstummen! Möchte aber auch Jemand dem häßlichen Geschwätze Einhalt thun, damit wir nicht zu bösen Geistern werden, die ihre Lästerungen aussprechen!