Zornig fragt ein Thor: „Wozu denn ein Sohn für Gott? Wenn der Wahre je erzeugte, so erzeugte er entweder 121 freiwillig oder ohne freien Willen. Wenn er es mit Willen that, so ist das erzeugte Wesen nicht Gott; that er es aber nicht freiwillig, so ließ der allerhöchste Herrscher sich selbst Gewalt anthun.“ — Warum ist dein Auge böse darüber, daß Er, weil er gut ist, einen Sohn erzeugte? Beneidest du ihn deßwegen, weil er nicht neidisch war (sondern sein Wesen einem Sohne mittheilte)? Laß von allem Diesen ab und bekümmere dich lieber darum, was sein Wille sei! Der Vater will, daß du glaubst, sein Sohn sei von ihm: wenn er nämlich Dieses will, so stimmt seine Wahrheit mit seinem Namen (Gott Vater) überein. Wenn er Dieß aber nicht wollte, so wäre er seinem Namen selbst entgegen, und des Sohnes Name wäre dann nur uneigentlich. Wahr jedoch ist sein (des Vaters) Name, und wahr auch der Name seines Sohnes. Darum bekenne und fürchte Nichts, weil sein Wort dich ermuthiget! Sein Wort gilt als Unterpfand, das über seinen Sohn mit lautem Rufe spricht.