Die Hymnen 13 – 21 enthalten eine Anzahl geschichtlicher Anspielungen, besonders in den Vergleichen zwischen den drei ersten Bischöfen. Für die Feststellung der Bischofsliste von Nisibis ergibt sich aus ihnen das wichtige Resultat, daß Jacobus der erste Bischof war [ob der älteste überhaupt?], nicht Babu. wie das Opus chronologicum des Elias von Nisibis will; es heißt da unter Angabe der Quelle, des Bischofskatalogs von Nisibis [Corpus Scriptorum Christianorum Orientalium, Scriptores Syri, Ser. III, tom. 7, S. 97 u. ff.): 274 Im Jahre 300/1 wurde Babu zum Bischof von Nisibis eingesetzt, und weil er den Grad eines Metropoliten nicht hatte, wurde sein Name in den Diptychen hinter dem des Mar Jakob gesetzt. – Im Jahre 308/9 starb Babu, Jacobus tritt an seine Stelle. – 337/8 berichtet dieselbe Quelle den Tod des Jacobus und die Einsetzung des Walagesch [Walgesch — Vologeses], dessen Tod beim Jahre 360/1 angegeben ist und dessen Nachfolger Abraham wird. In dieser Anordnung steht das Opus Chronologicum nicht allein, auch im Chronicon Edessenum [Corpus etc. tom. IV, S. 4] folgt Walagesch unmittelbar auf Jacobus; darum ist man bisher dieser Darstellung gefolgt [Assemani, Bibliotheca orientalis I, S. 18; III, II, S. 768; J. Labourt, Le christianisme dans l’empire Perse, Paris 1904, S. 2, Anm. 6]. Trotzdem dürfte es richtiger sein, der wiederholt [17, 106 ff.; 19, l5l ff.] von Ephräm, einem Zeitgenossen, in diesen Gedichten festgestellten Reihenfolge den Vorrang zu geben, zumal im Hinblick auf die merkwürdige Begründung der Umstellung in jener Quelle des Opus chronologicum, die eher auf einen späteren Eingriff in die Reihenfolge schließen läßt. Außerdem überliefern nach Assemani, Bibl. Orient. I, S. 18 auch die arabischen Chronisten el Makin und Abulfaragius die Reihenfolge: Jacobus, Babu. Die Zeitereignisse unter den vier Bischöfen Jacobus, Babu, Walagesch [oder Walgesch, wie bei Ephräm] und Abraham sind nach den Andeutungen in den folgenden Gedichten von Bickell, S. 20 f. scharfsinnig ausgelegt und dargestellt.
Die Abfassungszeit von Nr. 13 und 14 läßt sich ziemlich genau bestimmen, da gesagt wird, daß unter dem dritten Bischof [Walagesch] Friede geherrscht habe; das stimmt nur bis 359, doch sind auch die Verhandlungen des Jahres 358 zwischen Römern und Persern erwähnt. Nr. 15 – 16 sind etwas später anzusetzen, da schon von dem Beginn der Unruhen gesprochen wird. Nr. 17 – 21, über den Bischof Abraham, dürften nach Bickell im Jahre 363 verfaßt sein, da der Tod Julians angedeutet, die Übergabe von Nisibis aber noch nicht erwähnt ist.
§ 13
275 Über Mar[i] Jakob und seine Amtsgenossen.
Nach der Melodie: Wunderbar ist alles, was du ertragen.
Die drei glorreichen Priester haben wie die zwei Himmelsleuchteneinander abgelöst und Bischofsstuhl, Handauflegung und Herde einander übertragen. [5] Zwar ist unsere Trauer groß um die beiden ersten, doch gibt uns der letzte vollen Trost. – [Kehrvers:] Preis sei dir, der du sie auserwählt!
Der, welcher die zwei Leuchten schuf, wählte sich drei Leuchten aus [10] und stellte sie in den drei Finsternissenauf, die uns einschlossen; ein Paar der Leuchten sind erloschen, die letzte strahlt in vollem Glanz.
Die drei Priester als Schatzbewahrer [15] besaßen in ihrer Treue den Schlüssel zu einer Dreiheit: drei Pforten öffneten sie uns, ein jeder von ihnen öffnete mit seinem Schlüssel zu seiner Zeit seine Pforte.
[20] Durch den ersten öffnete er die Pforte der Heimsuchung, die über uns kam, durch den mittleren öffnete er die Pforte der königlichen Würde, die bei uns Einzug nahm, durch den letzten öffnete er die Pforte [25] für die Hoffnung, die sich bei uns erhob.
Durch den ersten öffnete er das Tor zum Kampfe beider Völker, durch den zweiten öffnete er die Pforte den Königen von beiden Windrichtungen, [30] durch den dritten öffnete er die Pforte für die Gesandten von beiden Seiten.
Durch den ersten öffnete er die Pforte für den Krieg wegen der Sünden, durch den zweiten öffnete er die Pforte [35] den Königen zum Kampfe, durch den letzten öffnete er die Pforte den Gesandten aus Barmherzigkeit.
Sieh, an diesen dreien, die aufeinander folgten, läßt sich wie in einem geheimnisvollen Bild [40] der Zorn mit der Sonne vergleichen; er fing an bei dem ersten, 276 wurde stärker bei dem zweiten, versank und verlöschte bei dem letzten.
Auch die Sonne zeigt ein dreifaches Aussehen [45] in drei verschiedenen Zeiten; hell und leuchtend von Anfang, heftig brennend in der Mitte, am Ende sanft und lieblich, wie eine Lampe, die verlöscht.
[50] Mild und leuchtend ist der Anfang, wenn sie kommt, um die Schläfer zu wecken, heiß und brennend ist sie am Mittag, um die Früchte zur Reife zu bringen, sanft und angenehm, [55] wenn sie der Vollendung entgegengeht.
Wer ist jene geweihte Jungfrau, gepriesen von allen Frauen, bei der die Nachfolge sich so vollzieht, deren Weihen so zahlreich sind, [60] deren Stufen so aufsteigen, deren Lehrer so hervorragend sind?
Besaß nur die Tochter Abrahams [d. h. das Volk Israel] solche Formen, oder nicht auch du, geweihte Jungfrau, [65] deren Schönheit auch der Schmuck entsprach? Wie ihre Zeit, war auch ihre Hilfe, und wie ihre Hilfe, ihr Vollstrecker.
Wenn mangelte, was sie bedurfte, so kam die Erfüllung ihres Mangels; [70] ihre Väter waren ihren Kindern angepaßt, ihre Lehrer ihren Fähigkeiten, ihre Erziehung ihrem Wachstum, ihre Kleidung ihrer Gestalt.
Abgewogen gab die Gnade [75] alles wie auf einer Wage, sie brachte es ins Gleichgewicht, damit aus ihnen Nutzen hervorgehe; sie setze sie fort in der Nachfolge, damit aus ihnen die Vollendung hervorsprieße.
[80] In den Tagen des ersten war tiefer Friede, in den Tagen des zweiten kamen und gingen die Könige, in den Tagen des letzten [85] drohten die Heere und verschwanden wieder.
Mit dem ersten trat Ordnung ein, sie kam mit ihm und ging mit ihm fort, mit dem zweiten näherte und 277 entfernte sich wieder die Krone, die unsere Kirchen erfreut, [90] mit dem letzten stieg die Gnade zu uns herab, die nicht vergolten werden kann.
Gegen den Zorn am Anfang wendete sich die Sorge des ersten, gegen die Hitze des Mittags [95] erhob sich der Schatten des zweiten, gegen den schmählichen Frieden richtete der letzte viele Ermahnungen.
Dem ersten Belagerer ging der erste ruhmreiche Priester entgegen, [100] dem zweiten Belagerer trat der zweite mildherzige Priester entgegen, die Gebete des letzten schlossen unbemerkt unsere Breschen.
Nisibis ist auf Wassern erbaut, [105] verborgenen und offenen Wassern, lebendige Quellen sind innerhalb, ein stolzer Fluß außerhalb; der Fluß draußen betrog sie [die Stadt Nisibis], die Quelle drinnen rettete sie.
[110] Der erste Priester, ihr Gärtner, machte ihre Triebe bis in den Himmel wachsen: er starb und ward in ihr begraben, und als Frucht verblieb er in ihrem Busen; als nun die Schnitter kamen, [115] da rettete sie die Frucht in ihrem Busen.
Es kam nun die Zeit, da sie abgeschnitten werden sollte, es drang jener ein, der ihren Gärtner hinwegführen wollte, damit er nicht mehr für sie beten könnte; eilig barg sie in ihrer Klugheit [120] ihren Gärtner in ihrem Busen, damit sie Rettung fände durch ihren Gärtner.
Kluge Töchterstädte von Nisibis, werdet ähnlich Nisibis, die den Körper in sich barg, [125] und er ward zum Bollwerk nach außen; berget in euch den lebendigen Leib, damit er das Bollwerk eures Lebens sei.
§ 14
278 In diesem Hymnus werden in ganz ähnlicher Weise wie im vorhergehenden die Vorzüge der drei Bischöfe gepriesen.
Lobeshymnen auf den letzten der drei Bischöfe, Vologeses, dessen Fähigkeiten als Prediger besonders hervorgehoben werden. Gegen Schluß des 16. Hymnus nimmt er die Vergleiche der drei Hirten untereinander wieder auf, die schon einen großen Teil von 13 – 14 ausmachten. Er legt 16,81 ff. der Stadt Nisibis folgende Worte in der Mund:
In der Ausgelassenheit des Jugendalters hatte ich einen strengen Erzieher, seine Rute hielt mich vom Spiel ab und seine Strenge vom Laster, [85] und von Ausschreitungen die Furcht vor ihm.
Einen anderen Vater gab er meinem Jünglingsalter; wenn sich Knabenhaftes noch in mir regte, dann zeigte dieser seine Strenge; wenn sich aber der Ernst des Alters in mir geltend machte, [90] dann bewies er seine Güte.
Als ich aber die Stufen des Knaben- und Jünglingsalters überschritten hatte, da war auch die Härte des ersten und die Strenge des zweiten vorüber; [95] Gott gab mir einen sanften Hirten
Der Hymnus Nr. 16 ist in der Mitte unvollständig, da in den beiden Handschriften Blätter ausgefallen sind. 17 – 21 bilden wieder mit gleicher Melodie einen kleinen Zyklus für sich, da sie den vierten Bischof von Nisibis, Abraham, zum Gegenstand haben.
§ 17
Über Abraham, den Bischof von Nisibis.
Nach der Melodie: Ermordet wurden die Kinder.
[Der Kehrvers zeigt bei jeder Strophe eine kleine Abänderung.]
Gestatte, Herr, auch meiner Niedrigkeit, daß sie ihr Scherflein in deinen Schatz wirft. Jener hat wie ein 279 Kaufmann unserer Herde mit dem Talente deiner Lehre gewuchert, [5] er verschied und landete in deinem Hafen; nun will ich über seinen Unterhirten reden, der das Haupt der Herde ward; ein Schüler jener drei, wurde er der vierte Lehrer. – [10] Gepriesen sei der, der ihn zum Troste uns gesandt!
Mit gleicher Liebe will ich ihn schmücken und zu einem Kranze zusammenflechten die prächtigen Blumen und die duftenden Blüten [15] jenes Lehrers und seines Schülers, den er zurückließ wie Elisäus; das Salbungshorn seiner Auserwählung schäumte über, er ward geweiht zum Haupte und erhoben zum Lehrer. – [20] Gepriesen sei, der ihn zum Lehrer gesetzt!
Es freuten sich die himmlischen Patrone, daß sie durch den Hirten, den sie erzogen, die Herde weideten; es freute sich die Schar der Unterhirten, als sie Fortführung ihrer Ämter sahen. [25] Er wählte ihn aus und hauchte ihn gleichsam als Geist dem großen Körper der Kirche ein, und es umgaben ihn seine Glieder, damit sie von ihm Leben empfingen, Lehre und neues Brot. – [30] Gepriesen sei, der ihr Kleinod hervorgebracht!
Er wählte ihn aus von vielen Unterhirten, weil er die Prüfung seiner Treue bestanden hatte; es hatte ihn die Zeit inmitten seiner Herde geprüft, es hatte ihn erprobt die lange Dauer wie ein Feuerofen; [35] denn die Prüfung, die er selbst sich auferlegt, machte ihn zur festen Mauer für viele. Dein Fasten sei eine Waffe unserm Land, dein Gebet ein Schild für unsere Stadt, dein Weihrauch verschaffte uns Versöhnung. – [40] Gepriesen sei, der dein Opfer heiligte!
Der Hirt, den er von seiner Herde abberief, hatte sie auf geistigen Auen geweidet und mit seinem siegreichen Hirtenstab vor verborgenen Wölfen behütet. [45] Fülle du aus deines Lehrers Platz, der sich nach dem Wohllaut seiner Stimme sehnt; stelle dich hin als eine Säule in der Stadt des bebenden Volkes, durch deine Gebete möge es gestärkt werden! – [50] Gepriesen sei, der dich als Säule hingestellt hat!
Er übergab seine Hand seinem Schüler, den Thron einem Würdigen, den Schlüssel einem Bewährten, die Herde einem, der sich ausgezeichnet hatte. [55] Deine 280 Hand ziere Barmherzigkeit, dein Opfer Versöhnung, deine Zunge Trost; Friede möge deine Herrschaft schmücken, im Innern mögen Wächter [schirmen], nach Außen die Volksscharen. – [60] Gepriesen sei, der dich auserwählt, uns zur Freude!
Deine Lehre möge reicher sein an Taten denn an Worten; karg nur säend der Worte Samen, mögest du durch Taten unser Land bebauen, [65] auf daß durch eifrige Pflege auch der geringe Same sich vermehre; wenn des alten Samens Frucht uns dreißigfachen Segen brachte, dann sechzigfach dein neuer Samen. –Gepriesen sei, der hundertfach vermehrt!
Fern von dir ist Zorn, denn Friede überströmt dich ganz; Eifersucht ist in dir erloschen, denn Liebe brennt jederzeit in dir; [75] du hast den Stachel des Neides abgebrochen, damit er niemanden im verborgenen verletze; dem Verleumder, der Verwirrung stiftet, liehest du nie dein Ohr, da nur Wahrheit und Offenheit dich erfreut. – [80] Gepriesen sei, der deinen Leib so schmückte!
Zeige dich als guten Berater inmitten deines Volkes, wie Jetro unter den Hebräern, schließe dich ganz jenem an, der dir nützlichen Rat gibt, [85] halte dich völlig fern von jenem, der dir Verkehrtes rät, Roboam mag dir ein warnend Beispiel sein. Wähle dir kluge Räte aus, weise zurück neidischen Ratgeber. – [90] Gepriesen sei, der klugen Rat dir gab!
Die Gabe, die dir gegeben ward, ist aus der Höhe zu dir herabgeschwebt; nenne sie nicht nach eines Menschen Namen, verbinde sie nicht mit einer andern Macht, [95] damit nicht etwa in ihr Bereich der hinterlistige Satan Zutritt finde und vortäusche, daß die Menschen sie dir verliehen, damit jenes freie Geschenk den Menschen als Sklave diene. – [100] Gepriesen sei, der seine Gabe gnädigst lieh!
In deiner Person bist du ein Abbild deines Lehrers, denn siehe, ganz bist du ihm gleich, er schied von uns, und doch ist derselbe noch bei uns. In dir sehen wir jene drei [105] Glorreichen, die von uns geschieden; sei uns eine Mauer gleich Jakob, voll Erbarmen gleich Babu, 281 ein Schatz der Rede gleich Walgesch [Vologeses]. – Gepriesen sei, der uns in einem jene malte!
[110] Auch ich, der Auswurf der Herde, habe nicht geschwiegen von dem, was ziemend war; ich habe gemalt das Bild jener beiden mit Farben, die von beiden stammen, damit die Gemeinde [wörtlich: Herde] ihre Vorzüge [115] und die Herde ihre Schönheit sähe. Und da ich selbst ein Lamm bin, der ich sprach, dich, Gott Abrahams, will ich in Abrahams Haltungpreisen. – Gepriesen sei, der mich zu seiner Zither machte!
§ 18
Loblied auf den Bischof Abraham; sein Widerstand gegen die christenfeindlichen Bestrebungen Julians sind angedeutet.
§ 19
Behandelt das gleiche Thema; bemerkenswert ist die Schlußstrophe mit einer Charakterisierung der drei Vorgänger Abrahams, wie sie schon der 17. Hymnus enthielt:
[151] Mit dem glorreichen Priester Jakob siegte sie [die Kirche] gleichwie er, weil er Liebe mit Eifer vereinte, mit Ehrfurcht und Liebe war sie bekleidet. [155] Unter Babu, dem Wohltäter, kaufte sie mit Geld die Gefangenen frei, unter Walgesch, dem Schriftgelehrten, öffnete sie ihr Herz den Schriften, unter deiner Leitung mögen ihre Hilfsmittel wachsen. – [160] Gepriesen sei, der ihre Kaufleute reich machte!
§ 20
Abraham wird aufgefordert, die Kirche vom Unkraut der Häresie rein zu erhalten.
§ 21
Ephräm wünscht, daß unter Abrahams Leitung die Bewohner von Nisibis immer mehr die schlimmen 282 Gewohnheiten aus ihrer heidnischen Vergangenheit ablegen möchten. Am Schluß stellt er die drei Bischöfe, Jakob, Walgesch und Abraham, in Parallele zu den weltlichen Herrschern, unter denen wohl Konstantin, Konstantius und Jovianus zu verstehen sind; das Lied klingt aus in einer allgemeinen Schilderung der beiden Mächte, Kirche und Staat:
[201] Der erste Priester und erste König waren wie füreinander geschaffen, wie auf der Wage waren sie gegeneinander abgewogen. So auch Walgesch und des Königs Sohn, [205] beide milde und sanften Sinnes. Mögen auch die letzten einander gleichen! Die Priester mögen Leuchten sein, die Könige Fackeln, die Richter Blitzesstrahlen! – [210] Gepriesen sei, der unsere Seelen erleuchtete!
Vom Königtum sollen Gesetze hervorgehen, vom Priestertum Versöhnung; es ist vom Übel, wenn beide mild sind, doch unerträglich ist’s, wenn beide streng sind. [215] Der eine walte kraftvoll, der andere mild, in Einsicht und Weisheit paare sich Furcht und Mitleid. Unser Priestertum sei milde, unser Königtum stark! – [220] Gepriesen sei, der unsere Stützen so bereitete!
Beten mögen die Priester für die Könige, daß sie ein Bollwerk seien für die Menschheit. Sieg gehe aus von den Königen, Glaube von den Priestern. [225] Der Sieg beschütze unsern Leib, der Glaube unsere Seelen. Die Könige sollen Waffenkämpfe schlichten, die Priester Geisteskämpfe, Zwistigkeit und Krieg sei zu Ende! – [230] Gepriesen sei der Sohn dessen, der aller Frieden gibt, Preis dir für deine Gabe!
Nr. 22 – 24 fehlen; vielleicht gehört aber der Sermo de Reprehensione [Lamy, S. Ephraem Syri Hymni et Sermones, II, 325 – 62] hierher; der Fall von Nisibis dient als Hintergrund für eine ernste Bußpredigt.