[Forts. v. 651 ] „Die Nachbarn nun und die ihn zuvor beim Betteln gesehen hatten, sagten: Ist dies nicht der, welcher saß und bettelte? Die einen sagten: Er ist es; andere: Keineswegs, sondern er ist ihm nur ähnlich.“ Die geöffneten Augen hatten sein Gesicht verändert. „Jener sagte: Ich bin es.“ Eine dankbare Stimme, damit sie nicht als undankbar verdammt würde. „Da sprachen sie zu ihm: Wie sind deine Augen geöffnet worden? Er antwortete: Jener Mensch, welcher Jesus heißt, machte einen Teig und bestrich meine Augen und sagte zu mir: Gehe zum Teiche Siloe und wasche dich. Und ich ging hin und wusch mich und sah.“ Siehe, er ist ein Verkünder der Gnade geworden; siehe, er bringt frohe Botschaft, er bekennt als ein Sehender. Jener Blinde legte ein Bekenntnis ab, und das Herz der Gottlosen wurde gebrochen, weil sie nicht im Herzen hatten, was jener bereits im Gesichte hatte. „Sie sagten zu ihm: Wo ist der, welcher dir die Augen geöffnet hat? Er sprach: Ich weiß es nicht.“ Bei diesen Worten ist sein Geist ähnlich einem erst Gesalbten, noch nicht einem Sehenden. Nehmen wir an, Brüder, er habe jene Salbung im Herzen gehabt. Er preist und weiß nicht, wen er preist.