Was ich also sagte, Brüder, daß nämlich die Prophetie sich auf alle Völker beziehe (ich will nämlich noch eine andere Auffassung zeigen in der Stelle: „Sie faßten je zwei oder drei Metreten“): auf alle Völker, sage ich, bezieht sich die Prophetie; das haben wir eben erwähnt als in Adam vorgezeigt, „welcher ist das Vorbild des Zukünftigen“. Wer aber wüßte nicht, daß von ihm alle Völker ausgegangen sind, und daß in seinem Namen durch die vier Buchstaben mittels der griechischen Benennungen die vier Weltgegenden ausgedrückt werden? Wenn man nämlich Ost, West, Nord, Süd griechisch nennt, wie sie die Heilige Schrift an sehr vielen Stellen erwähnt, so findet man an der Spitze der Wörter „Adam“. Denn im Griechischen heißen die genannten vier Weltgegenden:* ἀνατολή* [anatolē],* δύσις* [dysis],* ἅρκτοσ* [arktos],* μεσημβρία* [mesēmbria]. Wenn man diese vier Namen wie vier Verse untereinanderschreibt, so liest man in den Anfangsbuchstaben „Adam“. ― Dies ist wegen der Arche vorhergebildet, in welcher alle Tiere waren; dies in Abraham, zu welchem ziemlich deutlich gesagt wurde: „In deinem Samen werden alle Völker der Erde gesegnet werden“; dies in David, aus dessen Psalmen wir, um anderes zu übergehen, soeben gesungen haben: „Steh auf, o Gott, richte die Erde; denn Du wirst dein Erbe haben in allen Völkern“. Denn zu welchem Gott wird gesagt: „Steh auf“, außer zu dem, der geschlafen hat? „Steh auf, o Gott, richte die Erde.“ Gleich als ob es hieße: Du hast geschlafen, gerichtet von der Erde; steh auf, damit Du 164 die Erde richtest. Und worauf geht die Prophetie: „Denn Du wirst Dein Erbe haben in allen Völkern“?