Dann fuhren sie fort und kamen, wie schon erwähnt, nach Afrika. Sie verkauften sogleich die Besitzungen in Numidien, Mauretanien und in dem eigentlichen Afrika und sandten das Geld zum Dienste der 462 Armen und Los der Kriegsgefangenen. Und während sie mit vollen Händen ausstreuten, waren sie freudig und frohlockten im Herrn und erfüllten im Werke, was geschrieben steht: „Er hat ausgestreut, den Armen gegeben: seine Gerechtigkeit währt immer und ewig.“ Die Seligen hielten es für das Beste, die Güter insgesamt zu verkaufen, doch die grossen hochheiligen Bischöfe Afrikas, der selige Augustinus, dessen Bruder Alypius und Aurelius von Karthago gaben ihnen den Rat: „Das Geld, das ihr jetzt den Klöstern spendet, ist bald aufgezehrt; wollt ihr euch aber ein unauslöschliches Andenken sichern im Himmel und auf Erden, so kaufet jedem Kloster ein Haus und wendet ihm Einkünfte zu!“ Sie gingen gern auf den klugen Vorschlag der Heiligen ein und taten so. Sie selber, eifrig im Streben nach Vollkommenheit, gewöhnten sich an die einfachste Wohnung und Lebensweise.