Was sollen wir also untersuchen? Die Natur oder die Liebe des hl. Geistes? - Suchen wir darin. was seine Natur betrifft, so wird sie hier wirklich schwach gefunden; 276 suchen wir aber darin die Eigenschaften seiner Liebe, so ist sie als sehr groß dargestellt, weil er durch seine Erniedrigung uns hochgeehrt hat: denn er hat seine reine und heilige Natur (als betrübbar oder unvollkommen) angeklagt. Da sie nämlich durch Betrübniß gar nicht beunruhigt werden kann, schrieb er an die Sterblichen, daß sie Ihn nicht betrüben möchten, um durch sein kluges Mittel zu versteh’n zu geben, daß er, was er sich beilegte, in seiner Huld auf uns ergießen wollte: denn durch die Leiden, die nicht in seiner Natur liegen, verhinderte er die Schulden, die in unserer Natur liegen.