Johannes, der Brautführer zeigte, da er bei der Braut seines Herrn bemerkte, daß sie ihn für ihren Herrn 263 ansah, als Diener, daß er nur Diener sei. Er machte seine sterbliche Natur bekannt, offenbarte seine niedere Stufe. Herrlichkeit und Niedrigkeit zeigte er ihr, daß er nämlich nicht einmal würdig sei, den Schuhriemen des Bräutigams aufzulösen. Gepriesen sei Jener, der ihn lehrte, sie (die Braut, Kirche) zu überzeugen. Die falschen Lehrer aber boten ihr nur eine falsche Schönheit dar, die Spitzfindigkeit ihrer Worte. Wer nämlich die Verlobte seines erhabnen Herrn verführen will, putzt und schmückt sich. Sie (die Irrlehrer) sind aber häßlich, so sehr sie sich herausputzen; denn die Verdemüthigung Jesu ist herrlicher als die Schönheit der Geschöpfe. Preis Ihm, dessen Schmach sogar Lob ist! Seine Erhabenheit sahen die Griechen und Perser und Ägyptier. Da verläugnete ihr Mund ihre Götzen und die Namen ihrer Götter. Die Verdorbenen änderten reuig ihren Sinn und entsagten den Namen ihrer Meister und bekannten ihren Glauben an den Lehrer der Wahrheit. Das Unkraut aber (die Abgefallenen) nennt sich nach den Namen von Menschen (Arius z. B., Nestorius u. s. f.). die in Irrthum gefallen waren. Gepriesen sei, der die Irrenden wieder zurückführt!