Übersetzt von Joh. Chrysostomus Mitterrutzner, Direktor des Gymnasiums in Brixen.
Die Homilie entwickelt das tiefe Verderben, in welches der Mensch gestürzt war, und die hohe Würde, zu welcher ihn der 187 Herr erhob. Um die Größe der Erhöhung recht anschaulich zu machen drängt der Redner die Stellen der heiligen Schrift, die von der Niedrigkeit des Menschen handeln, zusammen, von der Stelle bei Isaias, die den Menschen unter die Thiere setzt, bis zum Ausspruche des Johannes, der sie Kinder des Teufels nennt. Darauf spricht er von der Ursache, warum ein Engel nach der Himmelfahrt Christi den Jüngern erschien, nämlich um sie zu trösten und von der Auffahrt Christi in den Himmel zu überzeugen. Am Schlusse erinnert er an die Wiederkunft Christi und die Seligkeit der Auserwählten.