[Forts. v. 26 ] „Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden“. Glaube nicht, daß er so in der Welt war, wie die Erde in der Welt ist, der Himmel in der Welt ist, Sonne, Mond und Sterne in der Welt sind, Bäume, Tiere und Menschen in der Welt sind. Nicht so war er in der Welt. Aber wie war er denn darin? Wie ein Künstler, der beherrscht, was er gemacht hat. Denn nicht so hat er gewirkt wie ein Zimmermann arbeitet. Denn außerhalb ist der Kasten, den er macht; er steht an einem andern Orte, wenn er verfertigt wird; und obwohl er in der Nähe ist, der Werkmeister selbst befindet sich doch an einem andern Orte und steht nur äußerlich dem gegenüber, was er verfertigt; Gott baut die Welt einwohnend, baut als einer, der überall zugegen ist und begibt sich nicht erst irgendwohin; nicht gewissermaßen von außen her behandelt er den Stoff, den er verarbeitet. Durch die Gegenwart seiner Majestät macht er, was er vollbringt; durch seine Gegenwart leitet er, was er vollbracht hat. So also war er in der Welt, wie der, durch den die Welt geworden ist. Denn „durch ihn ist die Welt geworden, und die Welt hat ihn nicht erkannt“.