Wie also? Wenn er hierher kam, wo war er? „Er war in dieser Welt“. Er war hier und kam hierher; er war hier der Gottheit nach, er kam hierher dem Fleische nach; denn da er hier war der Gottheit nach, konnte er von den Toren, Blinden und Ungerechten nicht gesehen werden. Die Ungerechten eben sind die Finsternis, von der es heißt: „Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt“. Siehe, er ist auch jetzt hier und er war hier und ist immer hier; er ging nie weg und ging nirgends weg. Du hast eine Hilfe nötig, damit du siehest, was nie von dir weggegangen ist; du sollst dich nicht entfernen von dem, der sich nie entfernt; du sollst ihn nicht verlassen, und du wirst nicht verlassen werden. Falle nicht, und er wird dir nicht unsichtbar werden. Wenn du fällst, wird er dir entfallen; wenn du aber stehst, ist er dir gegenwärtig. Aber du bist nicht festgestanden; erinnere dich, von wo du herabgefallen bist, von wo dich der 25 herabgestürzt hat, der vor dir gefallen ist. Er hat dich nämlich herabgestürzt, nicht mit Gewalt, nicht durch einen Stoß, sondern durch deinen Willen. Denn hättest du dem Bösen nicht zugestimmt, so würdest du stehen, würdest erleuchtet bleiben. Nun aber, weil du bereits gefallen und krank geworden bist am Herzen, mit dem jenes Licht gesehen werden kann, kam er so zu dir, daß du ihn sehen konntest, und erwies sich als einen solchen Menschen, daß er von einem Menschen ein Zeugnis begehrte. Von einem Menschen begehrt Gott ein Zeugnis, und Gott hat zum Zeugen einen Menschen; Gott hat zum Zeugen einen Menschen, aber um des Menschen willen; so schwach sind wir. Mit einer Leuchte suchen wir den Tag, denn eine Leuchte ist Johannes genannt worden, indem der Herr sagt: „Er war eine brennende, Licht gebende Leuchte, und ihr wolltet auf eine Stunde frohlocken in seinem Lichte; ich aber habe ein größeres Zeugnis als das des Johannes“.