Wie selig ist der Mensch, da er durch seine (des Erlösers) Geburt die verlorne Herrlichkeit wieder gefunden hat! - Wer sah jemals, daß Lehm seinem Bildner zum Kleide diente? Wer schaute je ein Feuer, das sich selbst in Windeln einhüllte? Zu Diesem allen erniedrigte sich Gott um des Menschen willen. Zu Diesem allen ließ sich Gott seines Knechtes wegen demüthig herab, der sich stolz erhob und auf den Rath des mörderischen Bösen das Gebot übertrat. Der Geber des Gebots verdemüthigte sich, um uns wieder zu erhöhen. Gepriesen sei die himmlische Barmherzigkeit, die sich zu den Erdbewohnern herabließ, damit die kranke Welt durch den Arzt, der in ihr erschien, geheilt würde. Verherrlichung sei ihm und dem Vater, der ihn gesendet, und Lob dem h. Geiste immerfort und allezeit von Ewigkeit zu Ewigkeit ohne Ende! Amen.