Jener gute Arzt, der Sohn des unsichtbaren Arztes, der aus Gnade gesendet ward, die Kranken zu besuchen und die Leidenden zu heilen, eröffnete im Volke der Hebräer seinen an Hilfsmitteln reichen Schatz, und es wurden durch seine Arzneien Kranke gesund, die aber hernach aufstanden und ihm mit dem Kreuze vergalten, das sie ihm bereiteten. Ein unheilbares, nicht zu verbindendes Übel erweichte er durch Öl: die Quelle ihrer Leiden aber ward flüssiger und erhob sich mehr und ihr Schmerz siegte über die Arzneien und ward hartnäckiger. Er brauchte erweichende Mittel, und er ruhte nicht; er brauchte strenge, und er ließ nicht nach; 305 er mischte Arzneien, und er wandte sich nicht; er war nachsichtig, und er hörte nicht auf.