Unser Herr, der in Wahrheit aß und trank, aß nämlich und aß doch wieder nicht (wie die Doketen sagen), trank und trank doch nicht. Den Schöpfer aber lästerten sie, daß er wirklich das Fett des zum Nutzen (des Opfernden) dargebrachten Opfers mit Wohlgefallen gerochen habe. Diesen also, der nur nach bildlichem Ausdrucke am Geruche Wohlgefallen hatte, lästern sie; Jenem aber (dem Erlöser), der in Wahrheit aß, lassen sie das nicht zu. So nehmen sie eine kämpfende Stellung gegen die Wahrheit ein, damit diese durchaus in Allem als lügenhaft erscheinen sollte. Es steht ferner von unser’m Herrn geschrieben, er sei dürftig gewesen und aufgenommen worden. Die Kinder des Irrthums aber mühten sich ab, über ihn die Auslegung zu 288 geben, er sei ganz und gar nicht dürftig gewesen und habe sich uns gegenüber nur so gestellt, damit wir auf jede Weise leben (das Heil gewinnen) möchten. Die Wahrheit ist allerdings ihrem (der Irrlehrer) Geiste auch eingeprägt, allein sie halten dieselbe verhüllend zurück, wie die Erde ihren Samen, damit sie (die Ketzer nämlich), wie sie über unser’n Herrn Allerlei ersonnen und gelehrt, auch über unser’n Gott (den Vater und Schöpfer) den Leuten Allerlei einreden möchten.