Schon längst haben wir die Worte Jesu gehört, und lange Zeit bereits sind wir Schüler des Evangeliums gewesen und haben uns alle “ein Haus gebaut”. Wo wir es aber gebaut haben, ob “auf dem Felsen”, nachdem wir “tief aufgegraben hatten”, oder “auf dem Sand ohne tiefen Grund”, wird der gegenwärtige Kampf dartun. Denn es droht ein Unwetter, das “Regen” und “Ströme” und “Winde” oder, wie Lukas sagt, “Hochwasser” mit sich bringt. Wenn dies “an das Haus anstößt”, wird es entweder “nicht imstande sein, es zu erschüttern”, und deshalb wird das Haus nicht fallen, da es “auf den Felsen”, auf Christus, gegründet ist, oder es wird die Schäden des Baues, der infolge des drohenden Anlasses “zusammenbrechen wird”, dartun. Möchte 209 doch dieser Ausgang unsern Bauten erspart bleiben! Denn sehr “groß” ist “der Fall” in der Verleugnung oder, wie Lukas sagt, “groß ist der Sturz” des “ohne tiefen Grund” gebauten Hauses. Deshalb wollen wir beten, dass wir gleichen mögen “einem verständigen Manne, der sein Haus auf den Felsen gebaut hat”. Denn auf ein solches Gebäude mögen “Regengüsse” von den Geisterwesen der Bosheit in der Himmelswelt" fallen oder “Ströme” der uns feindlichen “Herrschaften und Mächte” oder die rauhen “Winde” von “den Weltherrschaften dieser Finsternis” oder “Hochwasser” der unterirdischen Geistermächte, und mögen anstoßen an unser “auf den Felsen” erbautes Haus, damit dadurch, dass das Haus nicht [nur] nicht “fällt”, sondern von vornherein auch nicht “erschüttert wird”, die feindlichen Mächte vielmehr durch uns leiden, als (etwas gegen uns) ausrichten. Und jeder von euch beiden soll, wenn er die gegnerischen (Mächte) mit seinen Schlägen trifft, ausrufen: “So betreibe ich meinen Kampf, dass ich keine Lufthiebe führe.”