1. So sind auch die im Irrtum, die von der Sonne annehmen, daß sie Gott sei. Denn wir sehen, wie sie sich aus Zwang [seitens eines andern] bewegt und dreht und läuft und von einem (Tierkreis-) Zeichen zum andern wandelt, indem sie täglich auf- und untergeht, um die Sprossen der Pflanzen und Gewächse zu erwärmen und an der mit ihr (dem Licht) vermischten Luft alles junge Grün auf Erden sprießen zu lassen. 2. Und dieselbe hat [in der Berechnung] teil mit den übrigen Sternen auf ihrem Laufe. Und während sie ihrer Natur nach eine ist, ist sie, entsprechend dem Nutzen, den ihr Gebrauch den Menschen bringt, vielen Teilen beigemischt, und (zwar) nicht nach eigenem Willen, sondern nach dem Willen dessen, der sie lenkt. Deshalb ist die Sonne unmöglich Gott, sondern Gottes Werk. Und in 34 gleicher Weise auch (nicht) der Mond und die Sterne.