Auch Johannes soll Zeugnis geben: „Hierauf kam Jesus und seine Jünger in das Land Judäa und verweilte dort mit ihnen und taufte“ Getauft taufte er. Nicht mit der Taufe taufte er, mit der er getauft wurde. Der Herr erteilt die Taufe, nachdem er vom Knechte getauft worden war, um den Weg der Demut zu zeigen und zur Taufe des Herrn zu führen d. i. zu seiner Taufe, indem er ein Beispiel der Demut gab, da er selbst die Taufe des Knechtes nicht verschmähte. Und in der Taufe des Knechtes wurde dem Herrn der Weg bereitet, und getauft machte sich der Herr zum Wege für diejenigen, welche kamen. Hören wir ihn selbst: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Wenn du die 221 Wahrheit suchst, halte den Weg ein; denn der Weg ist zugleich die Wahrheit. Er ist es, wohin du gehst, er ist es, worauf du gehst; nicht durch ein anderes gehst du zu einem andern, nicht durch ein anderes kommst du zu Christus, durch Christus kommst du zu Christus. Wie durch Christus zu Christus? Durch Christus den Menschen zu Christus dem Gott, durch das Fleisch gewordene Wort zu dem Worte, welches im Anfang war Gott bei Gott; von dem, was der Mensch aß, zu dem, was die Engel täglich essen. Denn so steht geschrieben: „Das Brot des Himmels hast du ihnen gegeben; das Brot der Engel hat der Mensch gegessen“. Wer ißt das Brot der Engel? „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Wie hat der Mensch das Brot der Engel gegessen? „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“