„Es sprach also Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, nicht Moses hat euch Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater hat euch Brot vom Himmel gegeben. Denn das wahre Brot ist das, welches vom Himmel herabsteigt und der Welt das Leben gibt.“ Das wahre Brot also ist jenes, welches der Welt das Leben gibt, und das ist die Speise, von der ich kurz zuvor gesagt habe: „Wirket eine Speise, nicht die vergeht, sondern die bleibt ins ewige Leben“. Also auch 428 jenes Manna wies darauf hin, und alle jene Zeichen waren mein. Meine Zeichen habt ihr geliebt; der damit bezeichnet wurde, den verschmäht ihr? Also nicht Moses gab Brot vom Himmel, Gott gibt Brot. Aber was für ein Brot? Vielleicht Manna? Nein, sondern ein Brot, das durch das Manna vorhergebildet wurde, nämlich den Herrn Jesus selbst. „Mein Vater gibt euch das wahre Brot. Denn das Brot Gottes ist das, welches vom Himmel herabsteigt und der Welt das Leben gibt. Sie sagten nun zu ihm: Herr, gib uns immer dieses Brot.“ Wie jenes samaritanische Weib, zu dem gesagt wurde: „Wer von diesem Wasser trinkt, den wird nie mehr dürsten“, indem sie es sogleich im leiblichen Sinne verstand, aber doch kein Bedürfnis mehr haben wollte, sagte: „Gib mir, o Herr, von diesem Wasser“, so sagen auch diese: „Herr, gib uns dieses Brot“, das uns erquicken und nie ausgehen möge.