[Forts. v. 707 ] Aber damit du nicht etwa noch schwankest, höre, was folgt: „Ich und der Vater sind eins“. Bis hierher konnten es die Juden noch ertragen; sie hörten: „Ich und der Vater sind eins“, und sie ertrugen es nicht mehr, und hart, wie sie waren, liefen sie zu den Steinen. „Sie nahmen Steine, um ihn zu steinigen“. Der Herr, der nicht litt, was er nicht leiden wollte, und nur litt, was er leiden wollte, redet sie noch an, da sie ihn zu steinigen verlangten. „Die Juden hoben Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus sprach zu ihnen: Viele gute Werke habe ich euch gezeigt von meinem Vater; wegen welches dieser Werke steinigt ihr mich? Und sie antworteten: Wegen eines guten Werkes steinigen wir Dich nicht, sondern wegen der Gotteslästerung, und weil Du, obwohl Du ein Mensch bist, Dich selbst zu Gott machst.“ Das war die Antwort auf seine Äußerung: „Ich und der Vater sind eins“. Siehe, die Juden verstanden, was die Arianer nicht verstehen. Deshalb nämlich wurden sie aufgebracht, weil sie fühlten, es könne nur da gesagt werden: „Ich und der Vater sind eins“, wo Gleichheit zwischen Vater und Sohn vorhanden ist.