[Forts. v. 892 ] Im vorausgehenden Lesestück des heiligen Evangeliums, auf welches das soeben verlesene folgt, hatte der Herr Jesus gesagt, daß er und der Vater zu seinen Liebhabern kommen und Wohnung bei ihnen nehmen würden. Auch vorher schon hatte er aber vom Heiligen Geist gesagt: „Ihr aber werdet ihn erkennen, denn er wird bei euch bleiben und in euch sein“, und daraus haben wir erkannt, daß die göttliche Dreifaltigkeit zusammen in den Heiligen wie in ihrem Tempel wohne. Jetzt aber sagt er: „Das habe ich zu euch geredet, da ich bei euch bin“. Anders also ist jenes Wohnen, welches er als künftig versprach; anders aber dieses, welches er als gegenwärtig bezeichnet. Jenes ist geistig und wird innerlich den Geistern gegeben, dieses ist körperlich und wird äußerlich den Augen und Ohren gewährt. Jenes beseligt auf ewig die Befreiten, dieses sucht in der Zeit die zu Befreienden auf. Jenem gemäß zieht sich der Herr von seinen Liebhabern nicht zurück, diesem gemäß kommt er und zieht sich zurück. „Dies“, sagt er, „habe ich zu euch geredet, da ich bei euch bin“, nämlich in der körperlichen Gegenwart, in der er mit ihnen in sichtbarer Weise redete.