Wenn aber der Herr beifügte und sprach: „Nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch“, was heißt dies anders als: nicht wie die Menschen ihn geben, welche die Welt lieben, gebe ich ihn euch? Diese geben sich den Frieden deshalb, um, unbelästigt durch Streitigkeiten und Kriege, nicht Gott, sondern ihre Freundin, die Welt, zu genießen, und wenn sie den Gerechten Frieden geben, so daß sie dieselben nicht verfolgen, so kann da kein wahrer Friede sein, wo keine wahre Eintracht ist, weil die Herzen getrennt sind. Denn wie derjenige Genosse (Schicksalsgenosse) genannt wird, der sein Los (mit dem eines andern) vereinigt, so muß der als Herzensgenosse bezeichnet werden, der sein Herz (mit dem eines andern) vereinigt. Wir also, Teuerste, welchen Christus den Frieden hinterläßt und seinen Frieden gibt, nicht wie die Welt, sondern wie der Urheber der Welt, wir wollen, um einträchtig zu sein, die Herzen miteinander verbinden und* ein* Herz nach oben richten, damit es nicht auf Erden verderbe.