1. Der Briefwechsel zwischen dem Papste Anastasius und dem Bischofe Paulinus von Nola in Campanien.
2. Schreiben des P. Anastasius an Anysius, Bischof von Thessalonich, v. J. 399, durch welches er Diesen als seinen Vicar in Illyrien bestellte; cf. Innoc. I. ep. I. 510
3. Synodalschreiben des Theophilus, Bischofs von Alexandrien, an den P. Anastasius v. J. 399, über die Verurtheilung des Origenes, vgl. die Einleitung zum 2. Briefe (S. 498).
4. Brief des Johannes, Bischofs von Jerusalem, an den P. Anastasius v. J. 399; Vgl. die Einleitung zu dem unter N. 3 aufgeführten Schreiben (S. 501).
5. Brief des P. Anastasius, an Venerius, Bischof von Mailand, v. J. 400, worin er über die Irrlehre des Origenes und dessen Verurteilung genauer handelt; vgl. n. 5. des unter Nr. 3 oben enthaltenen Briefes an Johannes (S. 504).
6. Schreiben der fünften karthagischen Synode v. J. 401 an den P. Anastasius. In der Einleitungsrede zu der genannten Synode spricht Bischof Aurelius von Carthago von dem in Africa herrschenden Mangel an Klerikern und daß man einen Gesandten an die Bischöfe jenseits des Meeres, besonders an Papst Anastasius und den Bischof Venerius von Mailand schicken müsse, um in dieser Noth von ihnen Hilfe zu erbitten, insbesondere die Erlaubniß, die von Häretikern ge- 511 tauften Kinder in den Klerus aufnehmen zu dürfen, welche Siricius und Ambrosius verweigert hätten.
7. Antwort des P. Anastasius auf obiges Synodalschreiben v. J. 401. Die sechste, in demselben Jahre 3 Monate später gehaltene carthagische Synode erwähnt dieser Antwort, welche Bischof Aurelius bei der Eröffnung der Synode vorgelesen hat, worin der Papst die Africaner ermabnt, im Kampfe gegen die Donatisten standhaft zu verharren; ob er ihrer Bitte willfahrt habe, sagen sie nicht, geht aber aus dem Schreiben hervor, welches sie neuerdings an den Papst zu richten beschloßen.
8. Schreiben der sechsten karthagischen Synode v. J. 401 an den P. Anastasius. Im 2. Canon dieser Synode wurde nemlich bestimmt, wegen des großen Mangels an Geistlichen die von den Donatisten reuig zurückkehrenden Kleriker in ihren bisherigen Würden zu belassen und hierüber an den Papst Anastasius zu berichten. — Sie hätten wohl diese Bitte nicht an den Papst gerichtet, wenn er die frühere, die donatistisch getauften Kinder betreffende nicht gewährt hätte.
9. Schreiben des P. Anastasius in den Orient über Rufinus v. J. 401. Nach Hieronymus (apolog. 1. 3.) sandte Anastasius ein zweites Schreiben in den Orient, in welchem er sich schon 512 viel schärfer gegen Rufinus ausspricht, aus Anlaß dessen Hieronymus den Rufinus fragt, ob er auch jetzt noch den Brief des vorigen Jahres für verfälscht halte, und ihn auffordert, sich lieber selbst zu vertheidigen, als ihn noch ferner anzugreifen.