Das genügt zwar, um jeden auch noch so rechthaberischen Menschen zu bestimmen, den kein Geschöpf Gottes mehr zu nennen, der in Gott ist, die Tiefen Gottes erforscht und aus dem Vater durch den Sohn gegeben wird, um nicht dadurch gezwungen zu werden, auch den Sohn ein Geschöpf zu heißen, den Logos, die Weisheit, das Ebenbild, den Abglanz, in dem jeder, der ihn schaut, den Vater schaut, und schließlich das Wort 464 hören zu müssen: „Wer den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht“. Gar bald wird ja ein solcher Mensch wie der Tor sprechen: „Es gibt keinen Gott”. Trotzdem ist es aber angezeigt, um die Widerlegung der Gottlosen durch zahlreichere Beweise zu stützen, eben dadurch, womit die Ungeschöpflichkeit des Sohnes bewiesen wird, auch die Ungeschöpflichkeit des Geistes zu beweisen. Die Geschöpfe sind aus Nichts entstanden und haben einen Anfang ihres Seins; denn „im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde" und was darin ist. Der Heilige Geist aber ist und heißt aus Gott, wie der Apostel gesagt hat. Wenn aber der Sohn, weil er nicht aus Nichts, sondern aus Gott ist, ganz natürlich kein Geschöpf ist, so folgt notwendig, daß auch der Heilige Geist kein Geschöpf ist, weil anerkannt ist, daß er aus Gott sei; denn die Geschöpfe sind aus Nichts entstanden.