Ich gestehe es, daß ich für einen solchen Kampf zu schwach bin. Daher habe ich ihm den Rücken gekehrt und mich „mit verhülltem Gesichte auf die Flucht begeben“, um in all meiner Bitterkeit allein zu sein und zu schweigen. Denn ich sehe, daß „die Zeit böse ist“, daß „die Geliebten ausschlagen“, daß wir „abtrünnige Kinder“ geworden sind, wir, „der schönrankende Weinstock“, wir, der wahre, ganz fruchtbare, ganz reizende, im himmlischen Regen herrlich 53 wachsende Weinstock, daß das „Diadem der Schönheit“, das Siegel meiner Herrlichkeit, „mein Ruhmeskranz“ mir zur Schande geworden ist. Ist einer zum Kampfe kühn und mutig, so preise ich ihn glücklich wegen seiner Kühnheit und seines Mutes.