Wozu soll ich auf Einzelheiten eingehen? Paulus lebte nicht für sich, sondern für Christus und die Predigt; die Welt hatte er sich gekreuzigt, und er war der Welt und dem Sichtbaren gekreuzigt. Und darum achtet er alles für unbedeutend und zu gering, um darnach zu verlangen. Gleichwohl hat er das Evangelium von Jerusalem und seiner Umgebung in vollem Maße verkündet bis Illyrien, gleichwohl wurde er in den dritten Himmel entrückt, gleichwohl erhielt er Einblick ins Paradies, gleichwohl durfte er unaussprechliche Worte hören. So ist Paulus, so sind die Paulusjünger.
Wir aber müssen fürchten, neben diesen als „törichte Herrscher von Tanis“ zu erscheinen, als Bedrücker, die selbst noch den Halm eintreiben, als schmeichelnde Volksbetrüger, die ― wie ich beifügen möchte ― sich umschmeicheln lassen, als Pfadverderber, als spöttische Herrscher und knabenhafte Gebieter, als unreife Männer, die nicht einmal so viel Brot und Kleidung haben, um ein Amt führen zu können, als Propheten, welche Gottlosigkeit predigen, als abtrünnige Herrscher, welche es verdienen, um des quälenden Hungers willen mit den Ihrigen verflucht zu werden, oder als Priester, die weit davon entfernt sind, Jerusalem zu Herzen zu reden. Alle diese treffenden Vorwürfe sind* Isaias* entlehnt, der vom Seraphim durch eine Kohle gereinigt worden war.