Dies ist meine wohlbegründete Bitte. Der Gott des Friedens, der „das Getrennte vereint“, der uns gegenseitig schenkt, der die Könige auf ihre Throne setzt, der „den Armen von der Erde aufrichtet und den Dürftigen aus dem Schmutze erhebt“, der David zu seinem Diener erwählt und ihn, obwohl er der letzte und jüngste unter den Söhnen des Jesse war, von seinen Schafherden genommen hat, der „den Verkündigern des 66 Evangeliums die Gewalt des Wortes verleiht“ zur Vollendung des Evangeliums, er möge unsere Rechte ergreifen, uns nach seinem Willen führen und mit Ehren annehmen, er, der die Hirten weidet und die Führer leitet, damit wir seine Herde mit Weisheit führen, wofür den Alten Segen beschieden war, und damit wir nicht „mit den Mitteln eines törichten Hirten“ führen, wofür jenen Fluch zuteil geworden war. Möge Gott seinem Volke Kraft und Stärke verleihen! Er bereite sich in der Wohnung der Fröhlichen, im Glanze der Heiligen eine herrliche, unbefleckte Herde, welche der himmlischen Hürde würdig ist, auf daß wir alle, Herde wie Hirten, in seinem Tempel das Lob singen in Christus Jesus, unserm Herrn, dem die Ehre sei in alle Ewigkeit! Amen.III. Rede