„Gehet durch die enge Pforte ein. Wie breit und geräumig ist der Weg, der zum Verderben führt!“ Steil ist der Weg des Menschen in den Himmel, und eng und schmal ist der Eingang in denselben; aber breit ist der Weg zum Verderben. Diesen wandeln Mehrere, jenen finden nur Wenige. Denn Wenigen ist der Verlurst der gegenwärtigen Dinge lieb; Wenigen, welche die Hoffnung auf den Himmel am meisten dadurch zu gewinnen glauben, daß sie die Begierden der Seele überwinden, und die des Kör- 103 pers brechen, und welche an den Lockungen mit der ganzen Macht der Welt sich darstellenden Reize vorübergehen. Diejenigen aber, welche es für ihr einziges Gut ansehen, Unzucht zu treiben, zu schmausen, nach Ansehen zu trachten, sich zu erheben, stolz zu seyn, zu hassen und an sich zu raffen, haben sehr zahlreiche Begleiter an denjenigen, welche auf demselben Wege einhergehen.