[Forts. v. 211 ] Denn er stieg herab und starb, und gerade durch den Tod befreite er uns vom Tode; vom Tode überwältigt, überwältigte er den Tod. Und ihr wißt, Brüder, daß der Tod durch den Neid des Teufels in die Welt eintrat. „Gott hat den Tod nicht gemacht, spricht die Schrift, noch freut er sich, sagt sie, am Untergang der Lebendigen; denn damit es sei, hat er alles erschaffen“. Jedoch was sagt sie dort? „Durch den Neid des Teufels aber ist der Tod in den Erdkreis gekommen“. Zum Tode, der ihm vom Teufel bereitet worden, würde der Mensch nicht auf dem Wege der Gewalt kommen, denn der Teufel hatte keine Zwangsgewalt, sondern nur Überredungslist zur Verfügung. Würdest du nicht zugestimmt haben, der Teufel hätte nichts bewirkt; deine Zustimmung, o Mensch, hat dich zum Tode gebracht. Vom Sterblichen sind wir als Sterbliche geboren, aus Unsterblichen sind wir Sterbliche geworden. Von Adam sind alle Menschen sterblich; Jesus aber, der Sohn Gottes, das Wort Gottes, durch welches alles geworden ist, der dem Vater gleichwesentliche Eingeborene, ist sterblich geworden; denn das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.