[Forts. v. 203 ] Geantwortet ward dem Nikodemus, der zu denjenigen gehörte, die an Jesus glaubten, während Jesus sich ihnen nicht anvertraute. Einigen vertraute sich nämlich Jesus nicht an, obwohl sie bereits an ihn glaubten. So steht es geschrieben: „Viele glaubten an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an. Denn er hatte nicht nötig, daß jemand Zeugnis gebe von einem Menschen; denn er wußte, was im Menschen war“. Siehe, jene glaubten bereits an Jesus, und Jesus vertraute sich ihnen nicht an. Warum? Weil sie noch nicht wiedergeboren waren aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste. Darum haben wir ermahnt und ermahnen wir unsere Brüder, die Katechumenen. Denn wenn du sie fragst, schon glauben sie an Jesus; aber weil sie noch nicht sein Fleisch und Blut empfangen, so vertraute sich ihnen Jesus noch nicht an. Was sollen sie tun, damit sich ihnen Jesus anvertraut? Sie sollen wiedergeboren werden aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste; gebären möge die Kirche, die sie im Schoße trägt. Sie sind empfangen, sie sollen ans Licht kommen; es sind Brüste da, wodurch sie genährt werden, sie sollen nicht fürchten, daß sie nach der Geburt erstickt werden, sie sollen sich von den Mutterbrüsten nicht wegwenden.