„Es ist“ also, sagt er, „mein Vater, der mich verherrlicht, von dem ihr sagt, daß er euer Gott ist, und ihr kennet ihn nicht.“ Sehet, meine Brüder, wie er zeigt, eben jener Gott sei der Vater Christi, der auch den Juden verkündet wurde. Ich sage dies deshalb, weil wieder einige Häretiker behaupten, der im Alten Testament verkündete Gott sei nicht der Vater Christi, sondern ein gewisser Fürst der bösen Engel. Die Manichäer sind es, die das behaupten, die Marcioniten sind es, die das behaupten. Es gibt vielleicht noch andere Häretiker, die anzuführen entweder nicht notwendig ist, oder die ich im Augenblick nicht alle im Gedächtnisse habe; genug, es gab solche, die das behaupteten. Darum gebet acht, damit ihr wisset, was ihr diesen erwidern sollt. 642 * Den* nennt Christus der Herr seinen Vater, den jene ihren Gott nannten und nicht erkannten; denn wenn sie ihn erkannt hätten, würden sie seinen Sohn aufgenommen haben. „Ich aber“, sagt er, „kenne ihn.“ Den fleischlich Urteilenden konnte er auch darum anmaßend erscheinen, weil er sagte: „Ich kenne ihn“. Aber sehet, was folgt: „Wenn ich sagen würde: ich kenne ihn nicht, so wäre ich gleich wie ihr ein Lügner“. Also die Anmaßung darf man nicht so sehr vermeiden, daß man die Wahrheit preisgibt. „Aber ich kenne ihn und halte sein Wort“. Das Wort des Vaters redete er als Sohn, und er war das Wort des Vaters, das zu den Menschen redete.