[Forts. v. 636 ] Wie also nach der einen Versuchung „Gott niemand versucht“, nach der andern aber „der Herr, euer Gott, euch versucht“; und wie im Sinne der einen Furcht „keine Furcht ist in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe die Furcht austreibt“, im Sinne der andern Furcht aber „die keusche Furcht des Herrn ewig währt“, so auch an unserer Stelle: nach dem einen Gerichte „richtet der Vater niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohne gegeben“, nach dem andern Gerichte aber sagt er: „Ich suche nicht meine Ehre; es ist einer, der sie sucht und richtet“.