„Wenn jemand mir dient, der folge mir nach.“ Was heißt: „der folge mir nach“, als der ahme mir nach? „Denn Christus hat für uns gelitten“, sagt der Apostel Petrus, „und uns ein Beispiel hinterlassen, daß wir seinen Fußtapfen folgen“. Siehe, das heißt: „Wer mir dient, folge mir nach“. Um welchen Gewinn? Um welchen Lohn? Um welchen Preis? „Und wo ich bin“, sagt er, „da wird auch mein Diener sein.“ Umsonst soll er geliebt werden, damit für das Werk, wodurch ihm gedient wird, die Vereinigung mit ihm der Lohn sei. Denn wo wird es gut sein ohne ihn, oder wann wird es schlecht gehen mit ihm? Höre noch deutlicher: „Wenn jemand mir dient, wird ihn mein Vater ehren“. Mit welcher Ehre, als daß er bei seinem Sohne sei? Wenn er nämlich vorher sagt: „Wo ich bin, wird auch mein Diener sein“, so hat er dies näher erklärt, indem er sagt: „Mein Vater wird ihn ehren“. Denn welch größere Ehre 754 wird der an Kindes Statt Angenommene empfangen können, als daß er dort ist, wo der Eingeborene ist, nicht als ob er gleich gemacht wäre seiner Gottheit, sondern beigesellt seiner Ewigkeit.