„Als aber Jesus es hörte, sprach er zu ihnen: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, damit der Sohn Gottes verherrlicht werde.“ Diese seine Verherrlichung hat ihn nicht emporgehoben, sondern uns genützt. Dies also sagt er: „Sie ist nicht zum Tode“, weil auch der Tod selbst nicht zum Tode war, sondern vielmehr zu einem Wunder, auf das hin die Menschen an Christus glauben und den wahren Tod meiden sollten. Sehet doch nur, wie der Herr sich gleichsam nebenher als Gott erklärte, wegen einiger, welche die Gottheit des Sohnes leugnen. Denn es gibt in der Tat Häretiker, welche dies leugnen, daß nämlich der Sohn Gottes Gott sei. Siehe, sie sollen hören: „Diese Krankheit“, sagt er, „ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes“. Zu welcher Ehre? Zu welchen Gottes Ehre? Höre, was folgt: „Damit der Sohn Gottes verherrlicht werde“. „Diese Krankheit also“, sagt er, „ist 717 nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde.“ Wodurch? Durch jene Krankheit.