Schweige also nicht, o Herr, von der Auferstehung des Fleisches, damit nicht etwa die Menschen sie nicht glauben, und wir Beweisführer bleiben und nicht Prediger. Also „wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so gab er auch dem Sohne, das Leben in sich selbst zu haben“. Mögen es verstehen, die es hören, mögen sie es glauben, damit sie es verstehen, mögen sie gehorchen, damit sie leben. Sie sollen noch etwas anderes hören, damit sie nicht die Auferstehung hier für beendigt halten. „Und er gab ihm die Macht, auch Gericht zu halten.“ Wer? Der Vater. Wem gab er sie? Dem Sohne. Dem er nämlich gab, das Leben in sich selbst zu haben, dem gab er die Macht, auch Gericht zu halten. „Weil er der Sohn des Menschen ist.“ Christus ist ja sowohl Gottessohn wie Menschensohn. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort; dieses war im Anfang bei Gott.“ Siehe, wie er ihm gab, das Leben in sich selbst zu haben; aber weil das Wort Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat, indem er Mensch ward aus der Jungfrau Maria, ist er Menschensohn. Da er nun Menschensohn ist, was empfing er? Die Macht, auch Gericht zu halten. Was für ein Gericht? Am Ende der Welt, und da wird die Auferstehung der Toten sein, aber der Leiber. Die Seelen also erweckt Gott durch Christus, den Sohn Gottes; die Leiber erweckt Gott durch denselben Christus, den Sohn des Menschen. „Er gab ihm die Macht.“ Diese Macht würde er nicht haben, wenn er sie nicht empfangen hätte, und er wäre ein Mensch ohne Macht. Aber derselbe ist Sohn des Menschen, der auch Sohn Gottes ist. Indem nämlich der Sohn des Menschen in der Einheit der Person dem Sohne Gottes anhängt, ist er* eine* Person geworden, und dieselbe (Person) ist Sohn Gottes, welche auch Sohn des Menschen ist. Was er aber hat und warum 333 er es hat, ist zu untersuchen. Der Sohn des Menschen hat eine Seele, er hat einen Leib. Der Sohn Gottes, welcher das Wort Gottes ist, hat den Menschen, wie die Seele den Leib. Wie die Seele mit dem Leibe nicht zwei Personen bildet, sondern* einen* Menschen, so bildet das Wort mit dem Menschen nicht zwei Personen, sondern den* einen* Christus. Was ist der Mensch? Eine vernünftige Seele, die einen Leib hat. Was ist Christus? Das Wort Gottes, das den Menschen hat. Ich sehe, worüber ich rede, wer ich rede und zu welchen ich rede.