„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und er kommt nicht ins Gericht, sondern er ist hinübergegangen“; nicht jetzt erst geht er hinüber, sondern „er ist schon hinübergegangen zum ewigen Leben“. Beachtet dies: „Wer mein Wort hört“ ― er sagt nicht: und* mir* glaubt, sondern „und dem glaubt, der mich gesandt hat“. Das Wort des Sohnes also höre er, damit er dem Vater glaube. Warum hört er* Dein* Wort und glaubt einem andern? Glauben 321 wir nicht, wenn wir von jemand ein Wort hören, eben dem, der das Wort vorbringt, schenken wir nicht dem, der zu uns spricht, Glauben? Was also wollen die Worte sagen: „Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat“, als dies:* sein* Wort ist in mir? Und was heißt: „Er hört mein Wort“, als: er hört mich? „Er glaubt“ aber „dem, der mich gesandt hat“, weil er, indem er jenem glaubt, seinem Worte glaubt; wenn er aber seinem Worte glaubt, glaubt er mir, weil ich das Wort des Vaters bin. Eintracht ist also in den Schriften, und alles ist wohlgeordnet, nichts Widersprechendes ist darin. Lege nur du ab den Streit deines Herzens, erfasse die Eintracht der Schriften. Würde dir wohl die Wahrheit Widersprechendes sagen?