Christi Mahnwort an das Volk (103). Die Wüste Bild der Welt, das Schilfrohr Sinnbild des Weltkindes (104), bezw. der Rohrstift (Ps. 44, 2) in der Hand des Christen (105). Der Rohrstift Symbol unseres, bezw. Christi Fleisches (106). Die weichlichen Kleider Symbol unserer Leiber (107), unserer Weichlichkeit und Sinnlichkeit (108). Johannes Christi Vorläufer auch im Leiden, der größte Prophet (109), doch nicht vergleichbar ,dem Propheten‛ Christus (110), ja dem „Geringsten im Himmelreich“, d. i. einem Engel nachstehend. Vom Himmelreich (111—112). Beispiele, Anwendungen, Mahnungen (113—117).
§ 103
„Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? ein Rohr im Winde sich bewegen?‟ Sobald der Herr die Johannesjünger zuvor zum Glauben an sein Kreuz gemahnt hatte, wandte er sich, während sie eben zurückkehrten, zu den Volksscharen und fing an, die Armen zur Tugend aufzumuntern, daß sie nicht in Hochmut des Herzens, in Unbeständigkeit des Sinnes, in Schwachheit des Willens 259 das Schöne dem Nützlichen, das Vergängliche dem Ewigen vorzögen, sondern in Demut des Geistes lieber das Kreuz trügen als die Herrlichkeiten dieser Welt priesen und als „selige Arme‟, die in der Welt nichts zu verlieren hätten, gerne das leibliche Leben mit der ewigen Glorie vertauschten. Nicht umsonst also steht hier das Lob auf die Person des Johannes, der die Anhänglichkeit an das Leben hintansetzte und selbst angesichts des dräuenden Todes die Norm der Gerechtigkeit nicht änderte.
§ 104
[Forts. v. 259 ] „Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen zu sehen?‟ Die Wüste scheint hier als Bild der Welt gefaßt zu sein, der noch unbebauten, noch öden, noch unfruchtbaren. Der Herr mahnt uns nun von dem Hinausgehen in dieselbe ab: wir sollten nicht Leute gleichsam als Muster und Vorbild nachahmen zu müssen glauben, die vollgebläht von fleischlicher Gesinnung und leer an innerer Tugend sind, dabei sich auf eine vergängliche hohe Ehrenstellung in der Welt etwas zugute tun; die, den Stürmen dieser Welt preisgegeben, das unruhig wogende Leben hin und herwirft, so recht dem Schilfrohr vergleichbar; die keinerlei Frucht ausgereifter Gerechtigkeit an sich tragen; die vor der Öffentlichkeit mit Flitter im Haar, mit künstlichem Schwulste bedeckt, mit eitlem Rauschen (des Gewandes) sich vernehmlich machend nicht im geringsten zu ihrem Frommen, häufig zu ihrem Schaden Dingen nachhängen, die innerlich wertlos sind, nur äußerlich blenden. Schilfrohre sind wir ohne kräftigere Wurzel, worauf wir fußen. Und schwellt ein leichtes Lüftchen für günstigere Fahrt die Segel, stoßen wir, unstet treibend, auf den Nächsten, ohnmächtig ihm zu helfen, fähig nur ihn zu gefährden. Schilfrohre wachsen gern an Flüssen: auch uns ergötzt die flüchtig gleitende Flut der Welt.
§ 105
Zieht jedoch einer dieses Rohr aus dem Pflanzboden der Erde, streift er das Unnütze daran ab, „den 260 alten Menschen mit seinem Tun ausziehend‟, und führt er es mit der Hand des „Schnellschreibers‟, so fängt er an, nicht Rohr, sondern Rohrstift zu sein, der die Lehren der Himmlischen Schrift in das Innere des Geistes eingräbt, in die Tafeln des Herzens einschreibt. Von diesem Stifte findet man gesprochen: „Meine Zunge gleicht dem Stifte eines Schnellschreibers‟. ― Andere nun wollen dies auf Christus beziehen. An der* einen* Stelle liest man darnach vom Worte, vom Stifte und vom Schreiber: vom Worte, insofern es aus dem verborgenen Schoße des Vaters hervorgegangen ist ― „ausgeströmt hat mein Herz das Wort, das gute‟ ― vom Stifte, insofern die Menschheit Christi den Willen des Vaters seinem Inhalt nach kund machte und die Aufträge aus himmlischem Mund mit der Vergießung ihres heiligen Blutes vollzog; vom Schreiber, insofern Christus mit seinem Stifte (= Menschheit) unter Wahrung des Unterschiedes zwischen dem Neuen und Alten Testamente, bezw. zwischen der Gottheit und Menschheit uns die Geheimnisse des Ratschlusses des Vaters offenbarte.
§ 106
Diesen Stift ahme durch Beherrschung deines Fleisches nach! Diesen deinen Stift, d. i. dein Fleisch, tauche nicht in Tinte, sondern in „den Geist des lebendigen Gottes‟, damit, was du schreibst, ewig währe! Mit solchem Stifte schrieb Paulus jenen Brief, von dem er versichert: „Unser Brief seid ihr, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes‟. Tauche dein Fleisch in Christi Blut, wie geschrieben steht: „Daß dein Fuß in Blut sich tauche!‟ Auch du tauche denn deines Geistes Schritt, deines Herzens Wandel sonder Zagen in das Bekenntnis des Kreuzes Christi! Du tauchst dein Fleisch in Christi Blut, wenn du die Laster abwäschest, die Sünden reinigst, den Tod Christi in deinem Fleische herumträgst, wie es der Apostel mit den Worten lehrte: „Das Todesleiden Jesu Christi tragen wir in unserem Leibe herum‟. Bücke dich nicht zum Irdischen nieder, daß du 261 dein Rohr nicht brechest! Darum, weil Christus nicht zum Irdischen niederzubeugen war, wurde von ihm geweissagt: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen‟, insofern er nämlich das Fleisch, das die Sünden geknickt hatten, kraft der Auferstehung gefestigt hat. Ein trefflicher Rohrschaft ist das Fleisch Christi: derselbe hat das Haupt der teuflischen Schlange und die Lockungen der Weltlust an den Kreuzesstamm geheftet.
§ 107
[Forts. v. 261 ] „Oder was seid ihr in die Wüste hinausgegangen zu sehen? Ein Rohr im Winde sich bewegen? Was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen mit weichlichen Kleidern angetan?‟ Nicht von (wirklichen) Kleidern spricht hier des Herrn Wort, obschon gar manche die Beschaffung allzu weichlicher Kleidung entnervt. Als ob sie des Linnens Last nicht zu tragen vermöchten, schleifen sie Seidenkleider verhüllten Fußes über den Boden nach und bewirken so tatsächlich, daß ihnen das Gewand zur Last wird. Gleichwohl indes scheint der Herr andere Kleider hier zu bezeichnen, und zwar, wenn ich nicht irre, die menschlichen Leiber, die das Kleid unserer Seele bilden. So ward denn auch Josephs Rock zur Versinnbildung des Leibes des Herrn mit Blut getränkt. Und jenes Apostelwort: „Des Fleisches sich entkleidend hat er die Mächte und Gewalten zu Spott gemacht‟: was anders zeigt es, als daß der Herr des Leibes sich wie eines Kleides bediente, das er in der Weise im Leidenstode ablegte, daß seine Gottheit frei und unberührt von Unbilde blieb. ― So ermuntert uns also diese ganze (obige) Stelle zur standhaften Ertragung des Leidens nach dem Beispiele des Propheten (Johannes).
§ 108
Schließlich fügte er noch bei:* „Sehet, die kostbare Kleidung tragen, sind am Hofe 262 der Könige*‟. Ein weichliches Kleid ist auch ein den Lüsten frönender Handel und Wandel. Darum mahnt uns der Apostel, „den alten Menschen mit seinen Handlungen auszuziehen und den neuen anzuziehen‟, der nicht süßer Lust und dem Tande ausschweifenden Lebens fröne, sondern der Arbeit Mühe und Frucht; denn die, welche durch weichliche Körperpflege, Völlerei und ausschweifende Lust entnervt seien, nehme des Himmels Palast nimmer auf. Zu diesem führt der Weg über die beschwerlichen Stufen mühevoller Tugend empor. Solche aber, denen die in Genüssen schwelgenden Glieder erschlaffen, siechen, vom himmlischen Reiche ausgeschlossen, innerhalb dieser Welt, in der sie hausen, altersschwach dahin, indem die Herrscher dieser Welt und der Finsternis ― sie sind Herrscher, die sozusagen mit ‚weltlicher Macht‛ regieren ― sie zu Nachäffern ihrer Werke gewonnen haben.
§ 109
[Forts. v. 262 ] * „Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten? Ja ich sage euch, noch mehr denn ein Prophet ist dieser‟.* Wie nun konnten sie den Johannes in der Wüste zu sehen verlangen, nachdem er im Kerker eingeschlossen war? Doch* den* stellte der Herr uns zur Nachahmung vor Augen, der nicht bloß seiner menschlichen Geburt nach und durch seine Glaubensbotschaft dem Herrn den Weg bereitete, sondern auch als Vorläufer seines glorreichen Leidens: der größte fürwahr unter den Propheten, der das Schlußglied in der Prophetenreihe darstellt; der größte unter den Propheten, da viele den zu schauen begehrten, welchen er verkündete, den er schaute, den er taufte.
§ 110
Doch ist er auch größer als jener, von dem Moses gesprochen hat: „Einen Propheten wird euch erwecken der Herr unser Gott?‟ Von dem er gesprochen hat: „Es wird aber geschehen: Jene Seele, welche diesen 263 Propheten nicht hört, wird aus dem Volke getilgt werden?‟ Wenn nun Christus dieser Prophet ist, wie kann jener (Johannes) größer denn alle sein? Dürfen wir etwa Christus als den Propheten leugnen? Nein, ich bekenne vielmehr einerseits Christus als den Propheten, ich nenne andererseits jenen größer denn alle ― aber unter den vom Weibe, nicht von der Jungfrau Geborenen. Er war größer denn jene, welchen er nach dem Geburtslose überhaupt gleich sein konnte. Anderer Art ist die Natur des Herrn, menschlich Erzeugtem nicht vergleichbar. Zwischen Mensch und Gott kann es keinen Vergleich geben; denn nur Seinesgleichen kann einer vorgezogen werden. So sehr war denn auch zwischen Johannes und dem Gottessohn ein Vergleich ausgeschlossen, daß jener sogar nach (des Herrn) Urteil unter den Engeln steht.
§ 111
„Denn der Geringste im Reiche Gottes ist größer als er‟. Nachdem ihn der Herr einen Engel genannt hatte, ward damit mit Recht sein Vorrang vor den Menschen ausgesprochen. Und weil er ihn als den Vorzüglichsten unter den von Weibern Geborenen erklärt hatte, darum fügte er bei: „Denn der Geringste im Himmelreiche ist größer als er‟. Er sollte wissen, daß er den Engeln nachsteht. Mit Recht aber verdient Johannes den Vorzug vor Seinesgleichen, „von dessen Tagen an das Himmelreich Zwang leidet‟. Diese Ausdrucksweise scheint etwas dunkel zu sein. Wir glaubten sie darum aus einer anderen Evangeliumschrift (des Matthäus) herübernehmen zu sollen. Halten wir nämlich den Literalsinn fest, so erleidet doch der Schwächere von seiten des Stärkeren Zwang; das Himmelreich aber ist über das Menschliche erhaben. Da es indes gewisse (Kollektiv-) Begriffe gibt, die, wie man sagt, cogendo ihren Vollinhalt erhalten, so ist die Wendung ‚ein Reich leidet Zwang‛, da 264 es von größeren Scharen bevölkert wird, nicht befremdlich.
§ 112
„Und die Zwang gebrauchen, reißen es an sich‟. Wenn wir uns jenes Schriftwort des Herrn vergegenwärtigen, wonach der Sohn Gottes versicherte: „Das Reich Gottes ist in euch‟, so ersehen wir, daß das Himmelreich dann in uns sich festigt, wenn Christus nach dem Sturze des Reiches des Fürsten der Welt und nach der Austreibung der weltlichen Lüste im Verborgenen unseres Geistes herrscht. Zwang nun wird dem menschlichen Geiste, der, von den verschiedenen Lockungen geködert, Anstrengung flieht, Genuß begehrt, angetan, wenn er entweder durch Furcht vor Strafe eingeschüchtert oder durch Lohn ermuntert, sich selbst zu überwinden strebt und nach glücklich bestandener Kampfesarbeit die Palme zu erringen trachtet, die ihm sonst anbetrachts so vieler Widersacher entwunden würde. Dieser Welt nämlich gilt es die Palme des Heils zu entreißen, die gleichsam von auflauernden Drachen umlagerten Früchte in wachsamer Kampfesmühe abzunehmen, so doch, daß es nicht ein diebisches Entwenden, sondern ein triumphierendes Ansichreißen ist. ― Noch eine andere Art des Ansichreißens gibt es, wenn wir an uns reißen, was anderen dargeboten ward. Wer diese Räuber sind, erkennen wir sonder Mühe, da wir wissen, daß unser (der Heidenkirche) Ursprung vom Geschlechte Benjamins, des „räuberischen Wolfes‟, sich herleitet. Johannes war vorausgegangen, das Judenvolk zur Rechtfertigung zu bringen, der Herr selbst war gekommen zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel, hatte die Apostel berufen, den Glauben des 265 Judenvolkes, sei es in Wort, sei es in Zeichen und Wundern zu begründen. Doch als diese den ihnen dargebotenen Gaben den Rücken kehrten, begannen die Zöllner und Heiden an Gott zu glauben, zur Glaubensgemeinschaft sich zusammenzufinden. In ihnen sammelt sich auf die apostolische Predigt hin das Himmelreich und wird durch seine begeisterte Aufnahme von seiten des gläubigen Volkes begründet.
§ 113
[Forts. v. 265 ] Das Reich „riß an sich‟ jene Frau, die an Blutfluß litt; denn als der Herr auf dem Wege zur Tochter des Synagogenvorstehers war, nahm sie gleichsam mit einer verstohlenen Berührung das Heilmittel vorweg. Das Reich „riß an sich‟ jene Kanaaniterin, die aus ihrem Gebiete hervorkam und schrie: „Erbarme Dich meiner, Herr, Sohn Davids! Meine Tochter wird arg von einem Dämon gequält‟. Wahrlich diese „erzwang‟ das Reich: beharrlich in Bitten, klug in Erwiderungen, gläubig in Worten. Der Herr will vorüberziehen, sie hält ihn an; er schweigt, sie fleht ihn an; er weicht aus, sie bestürmt ihn; er lehnt ab, sie stimmt ihn um. Macht sie dir nicht, wenn sie so ergattert, was ihr versagt wird, den Eindruck des Ansichreißens, des Vorwegnehmens dessen, was anderen zugedacht ist? Der Herr nämlich hatte geltend gemacht, es dürfe das Brot für die Kinder nicht den Hunden gegeben werden; sie aber gab das zu und riß es, während sie das zugab, an sich, indem sie sprach: „Gewiß, Herr, denn auch die Hunden essen von den Brosamen, die vom Tische ihrer Herren fallen‟.
§ 114
Du hast vernommen, wie man das Himmelreich an sich reißt. So laßt denn auch uns Gewalt gebrauchen, es an uns zu reißen! Nur eilenden Schrittes wird das Osterlamm genossen. Doch wer ist es, der das Reich an sich reißt? Nicht Unrecht, nicht 266 Ausschweifung, nicht Genußsucht, sondern die Frau, von der es heißt: „Dein Glaube ist groß, es geschehe dir, wie du willst!‟ Sieh, die riß es an sich, die, was sie wollte, auch durchsetzte; was sie erbat, erzwang. Auch jene Witwe riß es an sich, die es mit ihren vielen Bitten erzwang, daß sie, wenn nicht anbetrachts ihrer Unschuld, so doch anbetrachts ihres ungestümen Benehmens erhört wurde.
§ 115
[Forts. v. 266 ] So entriß die Kirche der Synagoge das Reich. Mein Reich ist Christus. Den Juden entreiße ich ihn, der unter dem Gesetze gesendet, innerhalb des Gesetzes geboren, nach dem Gesetze auferzogen ward um mich, der ohne das Gesetz war, zu retten. Christus entreißen heißt es, wenn er anderen verheißen, für andere vorherbestimmt wird; Christus entreißen heißt es, wenn er für andere geboren wird, für andere der Mittler ist; Christus entreißen heißt es, wenn er von anderen getötet, von uns begraben wird. Den Verfolgern wird er entrissen, den Schlafenden wird er entrissen. Es gibt eine Stelle, wo sie es selbst zugestanden haben, daß wir ihn entrissen, sie geschlafen hätten: „Saget, sprachen sie, seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen‟. So „steh denn auf, der du schläfst‟, damit nicht auch du, während du schläfst, Christus verlierest!„Steh auf, der du schläfst und ersteh von den Toten!‟ Tot sind, wie du siehst, die schlafen. Nicht Eifersüchtelei gegen andere ist es darum, sondern nur eifriges Bedachtsein auf uns selbst; nicht vermochten nämlich Tote den Lebendigen festzuhalten.
§ 116
Auferstehen mögen, wenn noch so spät, die in Schlaf versunken sind, die desgleichen Christus verloren haben! Nicht in der Weise geht Christus verloren, daß er nicht wiederkehren würde, falls er zurückerbeten wird. Indes nur den Wachenden kehrt er wieder und 267 den Auferstehenden ist er gegenwärtig. Doch nein, allen ist er zugegen, der stets und überall ist, weil er alles erfüllt. Keinem fehlt er; wir nur lassen es fehlen. Keinem, wiederhole ich, fehlt er; alle beglückt er überreich: „Denn da überreichlich die Sünde, war überreichlich die Gnade‟. Gnade ist Christus, Leben ist Christus, Christus ist die Auferstehung. Wer also aufersteht, findet ihn zugegen.
§ 117
[Forts. v. 267 ] Ein Ansichreißen des Himmelreiches ist es, da Christus von den Seinigen verleugnet, von den Heiden angebetet wird; ein Ansichreißen desselben ist es, da er von jenen verschmäht, von uns verehrt wird; ein Ansichreißen desselben ist es, da er nicht auf dem Weg der Erbschaft erkannt, sondern durch Adoption erworben wird.