Origenes äußert sich nämlich auch über den Grund für dieses Urteil gegen solche Leute in folgender Weise: „Gott und der Vater durchdringt alles und 481 umfaßt alles, das Leblose und Belebte wie das Vernunftbegabte und das Unvernünftige. Die Macht des Sohnes dagegen erstreckt sich auf die vernunftbegabten Wesen (εἰς τὰ λογικά) allein, und zu diesen gehören Katechumenen und Heiden, die noch nicht zum Glauben gekommen sind. Der Heilige Geist aber wohnt nur in jenen, die ihn durch Erteilung der Taufe empfangen haben. Wenn also Katechumenen und Heiden sündigen, so sündigen sie zwar gegen den Sohn, da er, wie gesagt, in ihnen wohnt; gleichwohl können sie Vergebung erlangen, wenn sie der Gabe der Wiedergeburt gewürdigt werden. Wenn aber die Getauften sündigen, so ist dieser Frevel, wie er sich ausdrückt, gegen den Heiligen Geist gerichtet, weil ein solcher sündigt, während er dem Geiste zugehört. Und darum kann ihre Strafe nicht erlassen werden."