Die Stelle ist im geistigen Sinn zu deuten (134), hebt darum die Pietätspflichten nicht auf (135), sondern stellt sie nur den religiösen Pflichten nach (136). Die buchstäbliche Erklärung der Zahlen würde nicht absurd sein (137). Nach der mystischen Auslegung bedeutet das „eine Haus“ den Menschen; die „zwei“ Uneinigen den Leib und die Seele (138); die „drei“ das dreifache Seelenvermögen (139); die „fünf“ möglicherweise die Sinne des Leibes (140). Leib und Seele durch die Sünde entzweit, durch Christus geeint. Worin äußerte sich deren Entzweiung (141)? Worin deren Einigung (142)? Leib und Seele die Erzeuger der Sünde (143): die Trennung dieser Eltern von den Kindern (144—145), der Kinder von diesen Eltern (146). Christi Blut, Gottes Wort wandelt die Sünde in Gnade (147), die Sinnlichkeit in Gottesliebe (148).
§ 134
„Meint ihr, daß ich gekommen bin, auf 399 der Erde Frieden zu geben? Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung; denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein; drei werden mit zwei und zwei mit dreien uneins sein; uneins der Vater mit dem Sohne und der Sohn mit dem Vater, die Mutter mit der Tochter und die Tochter mit der Mutter, die Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter‟.
Wenn schon fast an allen Stellen der Evangelien der geistige Sinn seine Wirkung äußern soll, hat doch namentlich an der vorliegenden der Gedankeninhalt durch den geistigen, höheren Sinn eine Milderung zu erfahren, daß nicht die Härte der einfachen Auslegung jemandem zum Anstoß werde. Sucht doch die hochheilige Religion mit ihrer Sittenlehre und ihren anziehenden Beispielen von Pietät selbst die dem Glauben Fernstehenden mit lindem Druck zur Hochachtung gegen sie zu stimmen. Es soll die Sittenlehre als Vorläuferin des Glaubens mit ihrem milden Hauch das feste Eis des Wahnglaubens zum Schmelzen bringen und die dem Irrtum verfallenen Geister mit Gewalt auch zum Glauben bestimmen, nachdem sie dieselben durch Liebe zu gewinnen vermochte; denn solange die erhabenen Geheimnisse des Glaubens schwachen Herzen unfaßbar bleiben, bildet die Sittenlehre den Maßstab für die Beurteilung der religiösen Verehrung. Gerecht nach dem, was recht ist, heilig nach dem, was heilig ist, sollen sie für den gütigen Urheber des Guten, das sie besitzen, Zeugnis ablegen.
§ 135
Diesen Herrn nun, der in zusammenfassender Sentenz mit den Worten: „Du sollst den Herrn deinen Gott lieben und sollst deinen Nächsten lieben‟ zur Gottesverehrung und Nächstenliebe zugleich mahnte, sollen wir uns jetzt so verändert denken, daß er das, 400 was man Bande des Blutes nennt, aufhob und die Gefühle der Pietät unterdrückte? Wir sollten glauben, daß er die feindliche Entzweiung teuerer Kinder zur Pflicht machte? Und wie soll „er gerade unser Friede sein, der aus zweien eins gemacht hat‟? Wie kann er sagen: „Meinen Frieden gebe ich euch, meinen Frieden hinterlasse ich euch‟, wenn er gekommen ist, die Bande des Blutes zu zerreißen und die Eltern von den Kindern und die Kinder von den Eltern zu trennen? Wie soll der „verflucht sein, der den Vater nicht ehrt‟, nachdem er nur einer religiösen Pflicht nachkommt, wenn er ihn im Stiche läßt?
§ 136
[Forts. v. 400 ] Doch wenn wir beachten wollten, daß zuerst die Sache der Religion, in zweiter Reihe die Sache der Pietät kommt, dürften wir auch diese Frage für gelöst betrachten. Das Menschliche muß dem Göttlichen nachgestellt werden; denn wenn man schon den Eltern Liebe und Gehorsam erweisen muß, um wieviel mehr dem Urheber der Eltern, dem man seine Eltern selbst zu danken hat? Oder wenn diese den (himmlischen) Vater nicht anerkennen, wie solltest du es? Es heißt nicht: man muß auf die Kinder verzichten, sondern: man muß Gott allem vorziehen. So liest man auch in einer anderen Schrift: „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert‟. Das Verbot lautet nicht: du darfst die Eltern nicht lieben, sondern: du darfst sie Gott nicht vorziehen. Der natürliche Kindersegen ist eine Wohltat des Herrn, niemand aber darf die Wohltat, die er empfangen, mehr lieben als Gott, von welchem er die Wohltat empfangen hat, die er wahrt. ― So gebricht es denn selbst jenen frommen Auslegern, welche den Literalsinn festhalten wollen, nicht an einer gottesfürchtigen Erklärung. Doch noch aus einem zweiten Grund ist nach unserem Dafürhalten ein höherer Sinn anzunehmen, weil nämlich der Herr beifügte:
§ 137
401 „Von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein; drei werden mit zwei und zwei mit dreien uneins sein.‟ Wer sind denn die fünf, nachdem doch von sechs Personen die Rede ist: von Vater und Sohn, von Mutter und Tochter, von Schwiegermutter und Schwiegertochter? Es könnte ja unter der Schwiegermutter zugleich auch die Mutter verstanden werden; denn die Mutter des Sohnes ist die Schwiegermutter von dessen Gattin. So wäre denn auch nach dem Literalsinn die Zahl nicht unbegründet. Ferner erhellt deutlich daraus, daß der Glaube durch keine natürliche Fesseln gebunden ist; denn wenn auch einen die Pietätspflicht bindet, ist er doch im Glauben frei.
§ 138
[Forts. v. 401 ] Es scheint aber auch nicht ungeziemend zu sein, wenn wir den Sinn hier durch eine mystische Auslegung erhärten. Das „eine Haus‟ ist der einzelne Mensch; denn jeder ist entweder Haus Gottes oder des Teufels. Das geistliche Haus ist sonach der geistliche Mensch. So lesen wir es im Briefe des Petrus: „Werdet auch ihr als lebendige Steine als ein geistliches Haus zu einem heiligen Priestertum aufgebaut!‟ In diesem Hause nun sind „zwei mit dreien, drei mit zweien uneins‟. Die zwei sind, wie wir’s häufig lesen, die Seele und der Leib. Doch „wenn zwischen den zweien auf Erden eine Einigung erzielt wird‟, „hat einer aus beiden eins gemacht‟. Und an einer anderen Stelle: „Ich züchtige meinen Leib und bringe ihn in Unterwürfigkeit‟. Etwas anderes nun ist der Teil, welcher unterwürfig ist, etwas anderes der, welchem man unterworfen ist.
§ 139
Wenn wir nun die zwei kennen, wollen wir auch die drei kennen lernen, was nach jenen zweien leicht zu erschließen ist. Es gibt nämlich drei Seelenanlagen im Leibe: die eine die vernünftige, die andere die begehrende, die dritte die mutbare, d. i. 402 λογιστικόν [logistikon],* ἐπιθυμητικόν* [epithymētikon],* θυμικόν* [thymikon]. Nicht zwei mit zweien nun, sondern „zwei mit dreien und drei mit zweien werden uneins‟ sein. Durch den Ankunft Christi nämlich wurde der Mensch, der ein unvernünftiges Wesen war, ein vernünftiges. Vordem waren wir den Tieren ähnlich, die keine Vernunft kennen, waren fleischlich, waren irdisch gemäß dem Ausspruch: „Erde bist du und zur Erde wirst du den Weg nehmen‟. Da erschien Gottes Sohn, sendete seinen Geist in unsere Herzen, und wir wurden Geisteskinder.
§ 140
Wir können sagen, daß in diesem Hause noch andere fünf wohnen, d. i. der Geruch-, Tast-, Geschmack-, Gesicht- und Gehörsinn. Wenn wir nun nach Maßgabe dessen, was wir hören oder lesen, den Gesicht- und Gehörsinn ausscheiden und die unnötigen sinnlichen Genüsse, welche durch den Geschmack-, Tast- und Geruchsinn erzeugt werden, ausschließen, so machen wir „zwei mit dreien uneins‟, insofern nun der Geist nicht mehr von den Lockungen der Laster sich einnehmen läßt, sondern im eifrigen Tugendstreben den Verführungen der Genußsucht sich entzieht, und nicht mehr alles eins und einig sich verschwört zum jähen Fall in die Sünde, sondern zwischen den Gelüsten des Herzens und den Pflichten der Tugend eine Ausscheidung vor sich geht. ― Oder wenn wir die fünf leiblichen Sinne darunter verstehen, bezieht sich die Ausscheidung auf des Fleisches Laster und Sünden. ― Vielleicht auch bedeuten die fünf jene Sterblichen, welche der reiche 403 Prasser im Evangelium, der in Höllenqualen geschildert wird, seine Brüder nennt und welchen er bittweise auftragen läßt, sie möchten in diesem Erdenleben den Genüssen entsagen lernen, damit ihr Tugendstreben nach dem Erdenleben zum Besitz der Ruhe gelange.
§ 141
Ebenso kann man hierin den Leib und die Seele erblicken, die vom schwelgerischen Geruch-, Tast- und Geschmacksinn sich trennen und den anstürmenden Leidenschaften gegenüber sich abschließen: Leib und Seele, die Gottes Gesetz sich unterwerfen, vom Gesetze der Sünde sich trennen. Obschon nämlich deren Zwiespalt durch die Sünde des ersten Menschen in die Natur eindrang, so daß sie sich nimmer im gleichen Tugendstreben begegneten, finden sie sich doch kraft des Kreuzes des Herrn und Heilandes, das ebenso die Feindschaft wie das Gesetz der Gebote aufhob, zu einträchtigem Bunde zusammen, seitdem Christus, „unser Friede‟, vom Himmel niedersteigend „aus beiden eins gemacht und die Scheidewand in der Mitte, die Feindschaft, in seinem Fleische beseitigt hat, indem er das Gesetz der Gebote in Satzungen aufhob, auf daß er Frieden stiftend die zwei in* einem* neuen Menschen begründe und beide in* einem* Leibe mit Gott versöhne‟. Wer sind die beiden als einesteils der innere, andernteils der äußere Mensch? Das eine betrifft die Kraft der Seele, das andere bezieht sich auf die Sinnlichkeit des Leibes. Beide stimmen jedoch in unzertrennlich einmütiger Gesinnung überein, wenn das* Fleisch*, dem besseren Ich unterworfen, dessen Befehlen gehorcht, nicht als ob es etwa im Wandlungsprozesse einer Vergeistigung der Materie in die Natur der Seele überginge, sondern insofern es nach dem Verzicht auf die Genüsse, von aller Sündenmakel gereinigt, in gehorsamer Gesinnung den Pfad himmlischen Wandels geht, nicht mehr wie vordem dem Gesetze des Geistes widerstreitend, sondern durch das Gesetz des Geistes und den Geist des Lebens vom Gesetze der Sünde befreit, so daß das Fleisch ein 404 Angebinde der Seele wird, nicht mehr ein Kuppler der Laster, sondern gleichsam ein Eiferer und sozusagen ein Lakai der Tugend.
§ 142
[Forts. v. 404 ] Und umgekehrt (stimmen beide in unzertrennlich einmütiger Gesinnung überein), wenn die* Seele* den Lockungen des Fleisches kein Gehör schenkt und sich nicht von der Lust sinnlicher Genüsse bestricken läßt; wenn vielmehr der reine, den Sklavenbanden dieser Welt entrückte Geist des Leibes Sinnen und Begehren für seine Genüsse einnimmt und an sich zieht, so daß er an das Hören (des Gotteswortes) und Lesen (der Schrift) gewöhnt, an den Früchten des Tugendfortschrittes sich labt und, frei von Hunger, an den von innerem Safte getränkten geistigen Genüssen sich sättigt. Die Vernunft nämlich ist die Speise des Geistes, eine köstliche Nahrung voll Süßigkeit, die den Gliedern nicht unzukömmlich ist und nicht zu den unedlen, sondern zu den edlen Organen unserer Natur den Weg nimmt: die Pfütze der Ausschweifungen wandelt sich in einen Gottestempel, die Herberge der Laster wird mehr und mehr ein Heiligtum der Tugend. Dies hat dann statt, wenn das Fleisch zu seiner Natur zurückkehrt und die Nährmutter seiner Kraft anerkennt, seine dreiste Widerspenstigkeit ablegt und dem Willen der lenkenden Seele wie einem Joch sich unterwirft. So nämlich war der Leib, als er des Paradieses traute Wohnstätte bezog, bevor er vom Gift der unheilvollen Schlange getroffen frevlen Hunger fühlte und aus Eßgier über das der denkenden Seele innewohnende Bewußtsein der göttlichen Gebote sich hinwegsetzte.
§ 143
Das ist nach der Überlieferung der Ursprung der Sünde; Leib und Seele sind sozusagen ihre Erzeuger. Die Versuchung der Leibesnatur zieht die kranke Seele in Mitleidenschaft. Hätte sie der Begierlichkeit des Fleisches Zügel angelegt, würde die Sünde in ihrem ersten Entstehen erstickt worden sein. So aber büßte die Seele ihre Kraft ein; von einem Fremdkörper 405 beschwert und geschwängert, gebar die befleckte die Sünde, die ihr vom Leib wie durch einen männlichen Zeugungsakt eingesenkt wurde. Jener, das gewalttätigere und stärkere Geschlecht, fühlt sich, dem männlichen Naturell entsprechend, von heftigerem Triebe fortgerissen; diese (die Seele) bestrebt sich, eine mehr weichliche denn stürmische Art zu wahren. Daraus nun erwuchs die Regung der verschiedenen Leidenschaften.
§ 144
[Forts. v. 405 ] Doch sobald die Seele in sich Einkehr hält, überkommt sie Scham über die Mißgeburt (der Sünde) und sie verstößt, den (bösen) Regungen entsagend, voll Haß wider die Sünde die unebenbürtigen Erben. Aber auch das Fleisch trachtet, sobald es, in schweren Nöten tiefverschuldet und des Zinsgenusses aus schmachvollem Unrechttun satt, schmerzlich inne wird, wie sehr es von den selbsterzeugten Begierden, wie von stechenden Dornen der Welt gequält wird, den alten Menschen auszuziehen, daß nicht die dem Untergang geweihte Nachkommenschaft den sorglosen Erzeuger selbst ins Elend stoße. Umgekehrt schließt die unvernünftige Regung der Begierden, sobald sie die Seele gleichsam mit dem falschen Zauber einer gewissen Anmut durch die Reize der Lust betörte, dieselbe auch schon zu gemeinsamem Tun in ihre Arme: es geht so die Lust, sozusagen die Schwiegertochter des Leibes und der Seele, mit der sich regenden bösen Begierlichkeit die bräutliche Verbindung ein.
§ 145
Solange also in der einen Behausung die Leidenschaften konspirierten und darum eine ungeteilte und unzertrennliche Einhelligkeit bestand, schien jeder Zwiespalt ausgeschlossen. Sobald aber Christus Feuer auf die Erde sendete, um damit die Laster des Fleisches auszubrennen, bezw. das Schwert, das Sinnbild scharfer Machtentfaltung, um damit das Verborgene des Geistes und des Markes zu durchdringen, da 406 verjüngten sich Fleisch und Seele durch die Geheimnisse der Wiedergeburt: die Seele vergißt, was sie war; sie fängt an zu sein, was sie nicht war, trennt sich von der Gemeinschaft mit dem alten, ehedem noch so liebgewonnenen Lasterleben und stößt die Verbindung, aus der eine so üppige Nachkommenschaft wucherte, von sich. Die Eltern werden so uneins mit den Kindern. Der enthaltsame Leib entsagt unenthaltsamer Regung; die Seele lehnt die Beteiligung an Schuld ab und kein Raum bleibt mehr für jene außen entstandene und von außen aufgenommene Lust.
§ 146
[Forts. v. 406 ] Aber auch „die Kinder werden uneins mit den Eltern‟: die alten Laster weichen dem reifen Urteil des verjüngten Menschen und die allzu jugendliche Lust flieht vor der Norm der Frömmigkeit wie vor der Zuchtrute in einem strengen Haus. Nicht unpassend ferner nehmen wir an, daß dieselben auch deshalb uneins werden, um besser zu werden als die Eltern, zumal da es im folgenden heißt: „Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht Vater und Mutter und Kinder und Brüder und Schwestern, sogar auch seine Seele, so kann er nicht mein Jünger sein‟. Nach dem einfachen Schriftsinn nun wird dem Kind, das Christus folgt, vor den heidnischen Eltern der Vorzug eingeräumt; denn die Religion geht den Rücksichten der Pietät vor.
§ 147
Auch das entspricht der höheren Auslegung, daß die Sünde aus dem Fleische geboren wird und im Fleische wie in einem Mutterschoß wirksam ist. Darauf bezieht sich des Apostels Wort: „Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so bin nicht mehr ich es, der es vollbringt, sondern die mir innewohnende Sünde‟. Da aber des Herrn Blut, das für das Leben dieser Welt vergossen wurde, die Vergehungen tilgte, wendete sich das Fleisch von der Sünde weg der Gnade zu ― denn „überreich war die Sünde, daß überreich würde die 407 Gnade‟ ― und die Folge war: die aus der Sünde entstandene Reue wird der Antrieb zur Sinnesänderung und zum Verlangen nach der geistigen Gnade. So wird mir das, was mir zum Tode war, zum Heile sein. Die mit der Flut des (Tauf-) Quells abgewaschene Sünde scheidet aus von jenem Fleische, aus dem sie erzeugt wurde; und das Verlangen nach Erlösung von der Sünde führt jeglichen vom Wege der Schuld zu sittlichem Streben.
§ 148
[Forts. v. 407 ] Auch die Begierlichkeit zum Bösen und eine heftigere Regung der Lust läßt sich kraft des Gotteswortes in das Verlangen nach Liebe und Freundschaft Gottes überführen; in der nämlichen Natur greift ein mannigfaches sittliches Streben Platz, und nach dem Genusse der himmlischen Geheimnisse, der viel besser mundet als der frühere, verlangt es jenes Begehren des Leibes und der Seele; denn des Geistes Nahrung ist die Erkenntnis der Dinge. Und noch höher nimmt er, voll Abscheu über das frühere Tun der Seele, den Flug auf die Kunde von der Verheißung des Zukünftigen; denn „der sinnliche Mensch erfaßt das nicht, was des Geistes ist; denn es ist ihm Torheit. Der geistige aber beurteilt alles; er selbst aber wird von niemand beurteilt‟.