(Der Papst) *tröstet ihn nach der ephesinischen 273 Niederlage und ermahnt ihn, am Glauben festzuhalten.
Leo (sendet) dem Julianus, seinem Bruder und Mitbischofe (seinen Gruß).
Nachdem wir erfahren, was in Ephesus durch die Anmaßung eines Menschen geschehen, wurden wir zwar über diese gottlosen und wutentbrannten Handlungen sehr betrübt; doch, da wir unser Herz auf unsern Herrn richteten, fassten wir großes Vertrauen auf die von uns bewahrte Wahrheit, ohne es zu unterlassen, alles zu tun, was unter dem Beistande der göttlichen Gnade von Nutzen sein könnte. Wir müssen also an dem festhalten, was wir festhalten, und bei dem Wüten eines Wirbelwindes die Ruhe des reinsten Glaubens umfassen, bis die Wahrheit ihre Strahlen über alles ergießt und die Finsternis des Unglaubens verscheucht. Unsere Verfügungen wirst du aus dem Munde des Überbringers erfahren. Gegeben am 13.Oktober unter dem Consulate des Asturius und Protogenes, der erlauchtesten Männer.